Mittwoch, 3. August 2016

Studie charakterisiert Durchschnitts-Kiffer

 

Erstmals genaue Untersuchung der Konsumenten möglich

kascha-februar

 

In einigen US-Bundesstaaten kann durch die Legalisierung bereits seit ein paar Jahren Cannabis legal in Geschäften erworben werden. Dadurch bot sich zum ersten Mal überhaupt die Gelegenheit die Gruppe der Freizeitkonsumenten genauer zu analysieren und charakteristische Merkmale herauszuarbeiten. So hat das Beratungsunternehmen Headset in einer Studie die Verkaufsdaten verschiedener Cannabis-Händler zusammengetragen und ausgewertet.

 

Laut der Studie sind knapp 68,9 Prozent der Konsumenten männlich. Damit ist der Anteil von Männer rund doppelt so hoch wie der von Frauen. Gut 20 % aller Konsumenten sind zwischen 25 und 29 Jahren alt. Mit zunehmenden Alter nimmt die Anzahl der Konsumenten merklich ab und geht bei den über 75-jährigen gegen null. Die Zahl der Konsumenten wurde erst ab dem 21. Lebensjahr erhoben, da vorher der Konsum nach wie vor verboten ist. Bei den 21 bis 24-järingen konsumierten rund 16 % Marihuana.

 

Im Durchschnitt geben Kunden 33 Dollar pro Besuch in einer Dispensary aus. Frauen geben durchschnittlich 35 Dollar aus. Der zeitliche Abstand zwischen ihren Besuchen ist jedoch etwas länger als bei männlichen Kunden. Pro Jahr geben Konsumenten durchschnittlich 645 Dollar für Cannabis aus. Bei 57 % liegt der Betrag über 500 Dollar. Lediglich 2,7 % geben im Jahr mehr als 2500 Dollar für Marihuana aus. Während sowohl Männer als auch Frauen den Kauf von Cannabisblüten deutlich bevorzugen (51,6%/47,2%), ist der Konsum von vorgerollten Joints und Esswaren bei Frauen höher, während bei Konzentraten der Anteil der männlichen Kunden größer ist. Die genaue Aufteilung der Vorlieben variiert zudem zwischen den jeweiligen Altersgruppen.

 

 

 

 

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