Mittwoch, 27. Juli 2016

Irrwege durch den Hanfgarten

 

Hanf-Labyrinthe in Niedersachsen und Hessen

 

Bild: Archiv
Bild: Archiv

 

Der Sommer ist bekanntlich die Zeit sich im Freien zu vergnügen. Eine Möglichkeit dem nachzukommen, ist in einem Hanf-Labyrinth auf „Entdeckungsreise“ zu gehen und sich umgeben von seiner Lieblingspflanze über Irrwege den Pfad ins Freie zu erschließen. In Hanstedt bei Harburg hat das Ehepaar Menke-Rühe nun ein Hanf-Labyrinth eröffnet, welches zwei Hektar umfasst. Mittlerweile sind die Pflanzen an die drei Meter hoch und mach damit den Spaziergang durch den Pflanzenwald zu einem beeindruckenden Erlebnis.

 

„Nicht alle finden den Rückweg. Sie schaffen sich dann eigene Wege wieder hinaus“, erläutert Landwirt Günter Rühe. Eine Prüfung des Bundesamts für Landwirtschaft und Ernährung, welches den THC-Gehalt der Pflanzen überprüft steht noch aus. Einwände seitens der Behörde sind jedoch nicht zu erwarten. Früher baute das Ehepaar Mais an. „Wir wollen unseren Hof auf Bio umstellen, dafür ist die Hanfpflanze eine gute Vorbereitung. Denn diese erhöht die Bodenfruchtbarkeit“ so die beiden. „Zudem wächst der Hanf schnell und braucht so gut wie keinen Pflanzenschutz. Die tolle Nutzpflanze geriet vielfach in Vergessenheit. Wir holen sie nun aus dem Dornröschenschlaf.“

 

Hanf-Labyrinthe lassen sich in einigen Teilen Deutschlands finden. Wem der Weg in den Norden nach Hanstedt zu weit ist hat zum Beispiel auch in Hessen, in der Nähe der Stadt Gießen die Möglichkeit auf „Irrwegen ins gute Leben“ zu gelangen. Am Launsbacher See erwarten die Besucher neben einem Irrgarten auch zahlreiche Informations- und Nachdenkstationen zu den Themen „Grenzen des Wachstums“ und „Postwachstum“. Zusätzlich gibt es zahlreiche Kulturveranstaltungen und Führungen für Schulklassen und interessierte Gruppen. Mehr Informationen dazu findet man unter: www.hanflabyrinth.org

 

Beide Labyrinthe werden bis Ende Oktober für Besucher offen stehen.

 

2 Antworten auf „Irrwege durch den Hanfgarten

  1. Steffen

    Man kann ungeprüft abschreiben, was Veranstalter in Presseerklärungen veröffentlichen… Aber dann ist man halt kein Journalist sondern nur ein Kopierer.

    Oder man ist zumindest so clever, zu erkennen, das ein Labyrinth und ein Irrgarten unterschiedliche Dinge sind. Lediglich in Letzterem kann man sich verirren. In einem Labyrinth gibt es nur einen einzigen (verschlungenen) Weg. So schwer ist die deutsche Sprache doch eigentlich nicht.

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