Donnerstag, 14. Juli 2016

Pharmaindustrie bangt um Einnahmen

 

Medizinisches Cannabis verringert Verschreibungen gefährlich

 

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Schon vor einer Woche wurde über die Ergebnisse einer Studie berichtet, die den Rückgang des Gebrauches verschreibungspflichtiger Medikamente beschreibt, falls heilender Hanf legal für Patienten verfügbar ist. Die Pharmaindustrie bangt aus diesem Grund um ihre Einnahmen. Medizinisches Marihuana sorgt in den Staaten, in denen es erhältlich ist für einen starken Rückgang weiterer Verschreibungen und folgend der Einnahmen durch pharmazeutisch hergestellte Medizin. Bereits in 2013 sind 165 $ Millionen Dollar auf Patientenseite eingespart worden. Eine Hochrechnung, die alle 50 Staaten der USA unter eine mögliche medizinische Marihuanaversorgung einbezog, ergab eine jährliche Ersparnis von einer halben Milliarde Dollar.

 

Die Washington Post hat nun eine Grafik veröffentlicht, die den genauen Rückgang im Medikamentengebrauch aufzeigt und das damit begründete Aufbegehren der Pharmaindustrie gegen eine Legalisierung offenbart. Aus dem leicht verständlich gemachten Grund finanzierte die Schmerzmittellobby bisher immer die stärksten Prohibitionisten aus allen akademischen Bereichen und hat sich auch nie daran gestört, eine Meinung mit den Leber zerstörenden Alkoholproduzenten sowie Leben zerstörenden Gefängnisbetreibern zu teilen. Die heimlich keimende Forderung zusammenarbeitender Megakonzerne, einheitliche Methoden in der Produktion der natürlichen Medizin zu gewährleisten und global geltende Patente auf genetisch modifiziertes Cannabis zukünftig rechtskräftig einsetzen zu können, klingen in diesem Zusammenhang dann nur noch logisch.

 

Es geht hier schließlich um die eigene Gesundheit.

6 Antworten auf „Pharmaindustrie bangt um Einnahmen

  1. Jkl

    Ich sage folgendes:

    Wenn man die SPD un AfD von der Legalisierung überzeugen würde und sie sich und die andere Partien-Grüne,Linke und FDP wirklich dafür einsetzen würden könnte die CDU nichts mehr machen und wir hätten in 6-7 Jahren die Legalisierung.Die CDU wird immer gegen die Legalisierung sein,aber wenn sie noch weitere Prozente verliert-meinetwegen auch an die AfD-stehen unsere Chancen mittelfristig gar nicht so schlecht.

    Es ist ein Segen,dass die CDU unter 35% gerutsch ist und die Mehrheit der FDP für die Legalisierung ist.Sie müssen nur wirklich das Thema voranbringen.

  2. Fred vom Jupiter

    „Wenn man die SPD un AfD von der Legalisierung überzeugen würde…“

    Also die CDU hat zumindest nicht im Programm stehen, „Süchtige“ (aller Art) in Sicherungsverwahrung sperren zu wollen – die AfD schon. Also könnte man meinen, dass es leichter sein würde, die CDU mit ins Boot zu holen, als die Möchtegern-Faschisten von der AfD. Bei denen klingt das zumindest schon sehr nach „Schutzhaft“á la NS-Regime, was die sich so zusammen fantasieren.

  3. Cookie

    Volle Zustimmung, Fred vom Jupiter!

    Außerdem, ja, ich würde mir auch mehr Einsatz der Parteien wünschen, wenn es um das Thema Cannabis Legalisierung geht. Aber rechts von der Mitte ist damit am wenigsten zu rechnen, und schon gleich gar nicht bei rechts außen.

    Selbst die CDU wird sich in dieser Frage noch bewegen (müssen). Im Zweifel eben wieder über ein Gerichtsurteil.

    Aber um es für die Parteien überhaupt erst zu einem Thema zu machen, das sie in den Vordergrund zu rücken bereit sind, sind wir alle gefragt sie immer wieder damit zu drangsalieren, dass WIR uns *nicht* frei fühlen in einer Gesellschaft und unter einer Gesetzeslage, die uns für friedfertiges Verhalten mit dem Strafgesetzbuch droht. Und wir müssen deutlicher machen, dass wir uns das nicht bieten lassen, dass wir Viele sind. Wir müssen einfach „lauter“ werden und uns friedlich zur Wehr setzen!

  4. Rene Schumacher

    hmm naja erstmal ist es egal wem man da nun wählen geht ob afd CDU SPD linke grüne rechte Grade aus die Elite nutzt sie als Gesicht mehr nicht die Köpfe im Hintergrund ziehen die Fäden und hier sind sehr viel Menschen so dermaßen verblendet und blind teilweise ignorant das es sehr schwer wird der leichten Sache ein Ende zu setzen
    Obwohl dies ziemlich gut zu meistern wäre dafür müssten die ganzen Menschen einfach mal an sich ihre Familien und Mitmenschen denken sich nur darum kümmern ihr essen selbst besorgen ohne steuern zu zahlen das heißt halt komplett selbst versorgen und man würde diese Schweine aushungern nichtmal 6monate und es gäbe Riesen Veränderungen auch in der Denkweise der Elite die nutzen nur unsere Dummheit blind sein stilles da sein
    es kann ja nicht so übertrieben schwer sein Menschen wach zu rütteln

  5. Mörnest

    @Rene, leider doch. Sieht man an der Haushaltsabgabe. JedeR zahlt, viele meckern, aber zahlen trotzdem. Was würden diese Raubritter machen wenn niemand zahlt? Nichts, denn es wäre kein Geld dafür da. Aber Nein, es wird gezahlt und weil alle Egoisten sind, wird sich so, nichts ändern.

  6. Papa

    In BW hatten die Grünen auch vor Amtsantritt vom Kretschmann cannabis auf der Agenda gehabt ! Und ? Ist bei allen gleich. Die FDP hatte auch schon verlauten lassen „Cannabis mit uns nicht“ aber die brauchen halt wieder Wähler. Die Pharma und Alkohollobby sowie die MPU und die daraus resultierenden Agenten der nach drei Tageskurs selbsternannten MPU Psychologen wie die Fahrschulen die da mit auf den Zug gesprungen sind und sich ALLE ne goldene Nase verdienen. Hab ich die Kontrollstellen wegen dem Pipi vergessen Ups das sind ja die Gesundheitsämter, da Landratsamt will auch noch ein bischen was.
    Glaubt Ihr dass die auf Ihre Einkommensquelle verzichten? Nie im Leben!
    Ich sags euch nochmal. Solange nicht kein Ami am Flughafen verhaftet wird weil er seine benötigte Arzenei dabei hat. Dann kommt der Ami und sagt Angela kannst auch machen ich habs auch gemacht. So lange ändert sich da nichts.
    A hanfigs Grüssle

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