Donnerstag, 2. Juni 2016

Neue Studie unterstellt Kiffern schlechte Zähne

 

Zahnfeen und andere Mythen

 

kascha-februar

 

In Neuseeland hat eine neue Studie den Zusammenhang zwischen Marihuanakonsum und ungepflegten Zähnen herausgefunden.
Die neue Studie unterstellt Kiffern schlechte Zähne.
Auch dass Cannabis keine positiven Eigenschaften auf dem Metabolismus habe, fand man bei diesen Forschungen heraus.
Die amerikanische Arizona State University beobachtete zwanzig Jahre lang eintausend Cannabiskonsumenten und untersuchte deren Gesundheit von Kindheitstagen an.

 

Nun will die Leiterin der Untersuchung herausgefunden haben, dass ein Zusammenhang zwischen Kiffen und schlechten Zähnen bestünde. Parodontose sei aufgrund selteneren Zähneputzens ein häufigerer Fall bei Marihuanakonsumenten, die durch einen noch leichteren Griff zu Alkoholika unterstützt werden würde.
In anderen Worten: Kiffer saufen mehr und sind zu faul die Zahnbürste zu benutzten.
Auch ließe sich an den Ergebnissen feststellen, dass vorangegangene Behauptungen zunehmender Verletzungs-, Infektionsgefahren und Krebsrisiken auf die Gruppe der Cannabiskonsumenten zutreffen würden.

 

Immerhin bestätigte das Universitätsergebnis, dass langjährige Marihuanaraucher keine spezifischen psychologischen Defizite in fortschreitendem Alter zu befürchten hätten, obwohl nach einer ähnlichen Studie auch das Sprachgefühl, das Sozialverhalten und das Erinnerungsvermögen unter der Substanz zu leiden hätten.

 

Da das Verletzungsrisiko von Cannabis-Usern schon 2009 in einer Doppelkreuz-Studie unter das Niveau nüchterner Menschen fiel, das Erinnerungsvermögen durch Cannabis zumindest bei Alzheimer das Gegenteil dieser Behauptungen bewirkt, und andere Studien derartige Symptome eher auf das genetische Material der Probanden schieben, stehen die neuseeländischen Ergebnisse der Arizona State Universität wohl eher auf bröckelnden Pfeilern der Prohibition geparkt.

 

Den dort wohl auch entdeckten Zusammenhang zwischen Krebsgefahr und Hanfrauch konnten schließlich selbst die Spezialisten dieses Faches nach ausführlicher Forschungsarbeit bis heute nicht ausfindig machen.
Hier wurden einfach alte Märchen neu erzählt.

2 Antworten auf „Neue Studie unterstellt Kiffern schlechte Zähne

  1. greenness

    Sind Zähne, die nicht regelmässig mit Bleichmitteln behandelt werden, ungepflegt?

  2. Jay

    Naja. Irgend wo haben sie schon recht mit dem das wir am abend die Bürste vergesse. Aber trotz allem gute Zähne.

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