Donnerstag, 14. April 2016

Bald medizinisches Cannabis in Pennsylvania

 

Pennsylvania wird der 24. US-Bundesstaat der medizinisches Cannabis zulässt

Dochanforange

 

Nach einer jahrelangen Debatte hat sich das Repräsentantenhaus dem Senat von Pennsylvania angeschlossen und gestern mit 149 zu 46 Stimmen für die Einführung von medizinischem Marihuana gestimmt. Der demokratische Gouverneur des Bundesstaates Tom Wolf, unterstütze den Gesetzesentwurf von Anfang an und hat bereits angekündigt, das Gesetzt am Sonntag zu unterzeichnen. Damit wird Pennsylvania der 24. US-Bundesstaat, in dem Patienten medizinisches Cannabis erhalten können.

 

Der Vorsitzende der Republikaner, die die Mehrheit im Repräsentantenhaus stellen, Dave Reed begrüßte die Entscheidung: „Früher war ich gegen die Idee Ärzte medizinisches Marihuana verschreiben zu lassen“, so Reed, der damit die einst weit verbreitete Position der Republikaner vertrat. „Doch nach reichlichen Recherchen, der Betrachtung der Gesetze in anderen Staaten und dem Lesen über die vielen leidenden Familie, denen die Droge helfen könnte, ist mir klar geworden, dass es falsch ist etwas zu verbieten, das so vielen Menschen helfen kann.“

Es wird mindestens zwei Jahre dauern, um ein Regulierungs- und Anbausystem aufzubauen. Bis dahin sollen jedoch vor allem Familien mit kranken Kindern unter 18 Jahren die Möglichkeit bekommen, sich aus anderen Staaten ihre Medizin zu beschaffen, ohne dafür strafrechtlich verfolgt zu werden. Sobald das Versorgungssystem etabliert ist, sollen Patienten ein Rezept für bestimmte Krankheiten wie Krebs, Multiple Sklerose oder Epilepsie sowie als Schmerzmittel bei unheilbaren Krankheiten erhalten können. Rezepte gelten für Pillen, Öle, Lotionen oder in Form von Flüssigkeiten, die in Vaporisatoren verdampft werden können. Es soll jedoch nicht möglich sein Cannabis in rauchbarer Form z.B. als Blüten zu erhalten.

 

5 Antworten auf „Bald medizinisches Cannabis in Pennsylvania

  1. DU BIST das UNIVERSUM!

    Ich würde gerne in einem Paralleluniversum leben – wo es kein Verbot einer Heilpflanze gibt, die meine Schmerzen lindert!

    13,8 Millarden Jahre hat es gedauert und jetzt wir haben diese komische Scheiße – nach so langer Zeit – DAS – ich will hier weg!

    [… Das Universum ist ein geteilter Traum aller Seelen

    Die Seele ist ein Traum von bewusst gewordener Liebe

    DU BIST das UNIVERSUM! …]

    https://diehanfinitiative.de/index.php/aktionen/37-supernova

  2. Sehr geehrter Herr Generalsekretär - wir wollen endlich Frieden! End the War on Drugs!

    Wichtige Post von der DPA und auch „der Freitag“ titelt: Der Krieg gegen Drogen bringt nichts …

    [… Zieht’s euch rein

    Prohibition Die Weltgemeinschaft hat bei Drogen bisher auf Verbote und Verfolgung gesetzt und ist gescheitert. Kommende Woche beginnt nun ein UN-Sondergipfel. Gelingt ein Neustart? Lorenz Matzat …]

    https://www.freitag.de/ausgaben/1516

    [… Mr. Ban Ki-moon
    Generalsekretär
    Vereinte Nationen

    Sehr geehrter Herr Generalsekretär

    Die Sondersession der UN-Generalversammlung (UNGASS) zum Weltdrogenproblem vom 19. bis 21. April 2016 in New York nähert sich mit grossen Schritten. In diesem Zusammenhang ersuchen wir Sie darum, die Bestrebungen zur Reformierung der heutigen Drogenpolitik zu unterstützen.

    Die Drogenpolitik, die seit dem letzten Jahrhundert weltweit umgesetzt wird, ist eine eigentliche Drogenkontrollpolitik, die sich vor allem auf die beiden Achsen der Kriminalisierung und der
    Repression stützt. Sie hatte und hat verheerende Folgen in Bezug auf die Gesundheit, die Sicherheit und die Menschenrechte. Sie liess einen ausgedehnten Schwarzmarkt entstehen, der wiederum die organisierte Kriminalität sowie die Korruption förderte, zu einer explosiven Zunahme der Gewalt führte, die Wirtschaft beeinträchtigte und moralische Grundwerte erschüttern liess.

    Die Regierungen der UN-Mitgliedstaaten haben in den letzten Jahrzehnten unverhältnismässig viele Ressourcen in diese Repressionspolitik investiert, anstatt sie dafür zu nutzen, das Wohlergehen der Menschen zu verbessern. Millionen von Menschen, die meisten von ihnen einer ethnischen Minderheit angehörend und in Armut lebend, wurden inhaftiert – in den meisten Fällen wegen geringer Vergehen und ohne eine Gewalttat begangen zu haben. Während diese Inhaftierungen kaum einen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit zu leisten vermochten, führte die Prohibitionspolitik zu einer raschen Ausbreitung des problematischen Drogenkonsums sowie von HIV/AIDS und Hepatitis und verhinderte gleichzeitig die Entwicklung und Etablierung der Schadenminderung und anderer effektiver Ansätze zur Verbesserung der öffentlichen Gesundheit.

    Heute, im 21. Jahrhundert, kann sich die Menschheit keine derartige, ineffiziente und kontraproduktive Drogenpolitik mehr leisten. Es braucht eine neue, globale Antwort auf das Drogenproblem, die auf wissenschaftlicher Evidenz, Mitgefühl und Menschenrechten beruht.

    Verbote und Bestrafung müssen reduziert werden auf die Erfüllung der Kernaufgabe, die Gesundheit und Sicherheit zu gewährleisten. Die Federführung muss von denjenigen übernommen werden, welche anerkennen, dass der Konsum psychoaktiver Substanzen zuallererst und vor allem eine Frage der Gesundheit ist. Bemühungen, die Drogen zu kontrollieren, dürfen niemals zu mehr Leid als Wohl führen oder mehr Leid verursachen als der Drogenkonsum selbst.

    Die positiven Entwicklungen überall auf der Welt seit der letzten UN-Sondersession zur Drogenpolitik im Jahr 1998 stimmen uns positiv. Inzwischen werden in fast 100 Ländern evidenzbasierte Programme zur Schadenminderung umgesetzt, mit denen die Ausbreitung von HIV/AIDS und anderer Infektionskrankheiten eingedämmt, Abhängigkeiten behandelt und die drogenbezogene Kriminalität reduziert werden. …]

    Lasst uns ein paar Millionen Daum,en drücke, dass das was wird!

    Auf gehts 🙂 🙂 🙂 und danke lieber „Freitag“ und liebe „DPA“

  3. X-KIFFER

    @Hanfinitiative
    Dein 2.ter Text gefällt mir dieses mal sehr gut. Zeigt das Du auch nüchtern und weniger emotional-wirr schreiben kannst. Danke Dir habe ihn sehr genossen.

    „Der Freitag“ ist ein gutes aber linkes Blatt. Ich lese ihn auch regelmäßig. Aber er hat eine ganz kleine Auflage. Kaum jemand liest sowas weil es eben ein linkes Blatt ist. Daran ändert auch nix das der Herausgeber Augstein zusammen mit einem aus dem Springerverlag (glaub Blohm heißt der Knilch) regelmäßig im TV-Sender „Phönix“ 1x pro Woche für 10 Minuten sehr kontrovers diskutieren darf. Aber solange nicht Millionen Dummdeutsche über Cannabis Positives in der BLÖD-Zeitung lesen müssen wird das im Angie-Land nix, denn die Sorgen der Deutschen sind nun mal die Absenkung der TV-Gebühren um 30 Cent, die Bierpreise und die Fußballergebnisse. Solange die allgemeine deutsche Lügenpresse ihre Propaganda-Schleudern nicht auf pro Cannabis umstellt, kann die ganze Welt Cannabisieren, aber in Deutschland wird dennoch alles beim alten bleiben. Bei uns Ticken die Uhren ja anders, bleibt die Zeit auch mal ganz stehen, Sommerzeit hin – Winterzeit her.

    Immerhin haben wir neben dem allgemeinen § 103 „Beleidigung“ sogar Paragraphen im Strafrecht wie „Majestätsbeleidigung“ die noch aus der Kaiserzeit stammen. Ja früher war eben
    alles besser.

    Wir Deutschen sind nun mal Traditionsbewußt und ändern so schnell nichts ohne das man uns dazu hinprügelt. Wir pflegen gerne unsere deutsche Leitkultur wie Lederhosen tragen, Bratwurst essen, Fingerhäkeln, Fußball spielen, Ausländerhass, Rassenwahn und die Verfolgung von Minderheiten wie zb. Cannabiskonsumenten. Die Verfolgung der Homosexuellen haben wir erst in den 70er-Jahren aufgegeben – der Druck wurde einfach zu groß – aber immerhin hatte diese Tradition ganze 30 Jahre lang nach dem 2. Weltkrieg Bestand gehabt.

    Wir achten sehr auf das deutsche Reinheitsgebot bei unserer wichtigsten Droge dem Bier aber Haschgift ist für uns etwas Schmuddeliges da es nicht aus Hopfen und Malz gemacht wird. Das sind böse Menschen die so etwas spritzen hat uns schon oft die liebe Frau Mordler erklärt und die hat echt Ahnung von Drogen den die arbeitet ja auch eng mit der Weinindustrie zusammen. Bei den Amis hat die Alkohol-Prohibition im vergangenen Jahrtausend nicht funktioniert und darum klappt das bei denen auch mit deren heutiger repressiver Drogenpolitik ebenfalls nicht. Deshalb schaffen die sie nun ab, aber bei uns ist das eben anders. Frau Mordler sagt das es bei uns sehr gut funktioniert und das wir eine Alkoholprohibition nicht brauchen weiß ja auch jeder, was würde sonst aus unserem Reinheitsgebot und dem deutschen Moselwein werden? Wohin mit den giftigen Sulviten wenn wir die nicht mehr im Wein entsorgen könnten? Die Leber und die Nieren der Deutschen spülen das schon raus wir schaffen das. Nunja 40.000 Tote pro Jahr als direkte Folge des Alkoholkonsums haben wir schon, aber ich sage mir einfach: Bissel Schwund ist halt immer. Die Jugendlichen die durch Komasaufen sterben sind es ja auch selber schuld, warum warten die nicht damit bis sie 18 sind? Denn dann gelten sie nicht mehr als Jugendliche und würden einfach zu den übrigen 40.000 hinzuaddiert werden können. Das ist eben dummes Fleisch und muss weg. Davon werden wir nicht aussterben.

    Viel gefährlicher ist das die Frauen jetzt alle arbeiten wollen und deshalb nicht mehr genug Kinder kriegen (dann wäre das mit den paar Toten Jugendlichen ja auch nicht so schlimm wenn genug neue gemacht würden) und Ehe bzw. Familie heutzutage nix mehr gilt und daß deshalb Millionen Muslime einwandern die nur wegen Harz4 kommen und unsere christlich-abendländische Kultur zerstören wollen, sagt jedenfalls die AfD.

    Frau Petry ist doch auch nett, immer gut frisiert und wurde sogar als Unternehmerin des Jahres ausgezeichnet. Nunja ok sie hat zwar kurz darauf mit ihrem Firma pleite gemacht aber sowas kann ja jedem mal passieren und sie hätte ja auch sonst keine Zeit gehabt sich für die AfD zu engagieren.

    Das andere Nationen uns zivilisatorisch überholen und die Probleme der organisierten Kriminalität durch Stückweise Abschaffung der Prohibition von der Wurzel her angehen stört uns nicht im Geringsten denn bei uns war bzw. ist ja nicht alles schlecht. Wir bauen die besten Straßen und Autos. Unsere Panzer sind weltweit sehr begehrt und töten absolut zuverlässig und auch unsere U-Boote und Fregatten sind international der große Hit. OK das neueste Sturmgewehr trifft nicht so gut wie es eigentlich sollte aber Heckler & Koch wird das ja noch verbessern haben sie jedenfalls fest versprochen.

    Daneben können wir auch qualitativ hochwertigen Stacheldraht, Selbstschussanlagen und Giftspritzen zur humanen Hinrichtung von Menschen liefern, alles Dinge die für ein reibungsloses Funktionieren von Diktaturen in der ganzen Welt unabdingbar sind. Allerdings hat die böse EU uns das mit dem Gifthandel vor kurzem verboten. Nun müssen zb. deshalb die Räuber in den USA wieder ganz klassisch erschossen werden wobei das mit dem Blut dann ’ne Menge Sauerei macht, oder sie werden wieder elektrisch gegrillt was viel Energie kostet und somit der Umwelt schadet, von der Emission des üblen Geruchs der dabei entsteht mal ganz zu schweigen. Denn die Amis haben von der Herstellung von Gift nicht soviel Ahnung wie wir und können es nicht selber produzieren. Aber es gibt noch Staaten wo die Gaskammer eingesetzt wird und genau da könnten wir – im Rahmen von TTIP vielleicht – ja ordentlich verdienen, denn mit Giftgas und den dazugehörigen Kammern kennen wir uns absolut aus, das haben wir ja im vergangen Jahrhundert eindrücklich bewiesen. Also TTIP ist vielleicht auch gar nicht so schlecht wie die unzähligen Demokratiebewegungen wie „SumOfUs“ uns das glauben machen möchten. Die BLÖD-Zeitung hat jedenfalls noch nichts negatives darüber berichtet.

    Naja irgendwann werden auch wir evtl. einsehen das man Cannabis-Konsumenten nicht mehr verfolgen sollte weil es nix bringt und das die dann – wie heute die Schwulen – sogar Politiker werden dürfen. Aber bis dahin wird es wohl noch lange dauern denn wir Deutschen sind zäh und kämpfen bekanntlich bis zur letzten Patrone, ganz gleich ob es noch so sinnlos ist oder nicht.

  4. Thomas Berndt

    mit den angeführten Einschränkungen, ist es ein halbherziges Vorhaben im Gegensatz zu anderen Bundesstaaten.., hier hat sich wohl die Pharmalobby durchgesetzt um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen…,
    dieser Kampf läuft schon Jahre in D hinter den Kulissen, wer versorgt die Menschen, die Pharmaindustrie mit ihren synthetischen Cabanoide oder wie fast überall auf der Welt mit Blüten und die aus denen gewonnenen Produkte…,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.