Dienstag, 5. April 2016

Großrazzia im Süden der Niederlande

 

Pillen, Cannabis und Waffen sichergestellt

Bild: acscom / freeimages
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Im Rahmen einer Großrazzia gegen den organisierten Drogenhandel in den Niederlanden hat die Polizei 124 Häuser, Lagerhallen und Betriebe durchsucht. 55 Personen wurden festgenommen, laut Aussage der Polizei am Montag werde gegen rund 700 Personen ermittelt. Im Laufe der nächsten Tage könne es daher noch zu weiteren Festnahmen kommen. Auch die drei Hauptverdächtigen, denen vorgeworfen wird synthetische Drogen wie Ecstasy und Amphetamine hergestellt und vertrieben zu haben, wurden festgenommen. Ein Händler für Party-Artikel im Dorf Best bei Eindhoven, der im Zentrum der Ermittlungen stand, war von der niederländischen Polizei im Vorfeld zwei Jahre lang observiert worden.

 

Im Laufe des gestrigen Tages schlugen die Beamten an mehreren Orten in den Regionen um Eindhoven und Rotterdam zu. Insgesamt wurden sechs Labore hochgenommen. Zudem wurden 15 Kilo Ecstasy-Pillen und mehrere tausend Liter Chemikalien sowie einige automatische Waffen und eine halbe Millionen in Bargeld beschlagnahmt. In einem Wohnhaus wurde außerdem eine Cannabis-Zucht entdeckt, die sich über zwei Stockwerke erstreckte. In den Niederlanden ist der Verkauf und Besitz von Cannabis zwar legal, der Anbau im großen Stil steht jedoch nach wie vor unter Strafe.

 

Die sogenannte „Operation Trefpunt“, an der rund 1500 Polizisten beteiligt waren, war eine der größten Razzien gegen Produzenten bzw. Händler von Cannabis und synthetischen Drogen. Besonders im Süden des Landes ist die Polizei in den letzten Jahren verschärft gegen den organisierten Drogenhandel vorgegangen. Dort wird eng mit den belgischen Behörden zusammengearbeitet. Aus dem Nachbarland war immer wieder Kritik an der liberalen Drogenpolitik der Niederlande vernehmbar.

 

6 Antworten auf „Großrazzia im Süden der Niederlande

  1. Littleganja mit Ausnahmeerlaubnis

    Der Schwarzmarkt und alles was damit zusammenhängt nervt wie Sau, gut so!

    Alle Drogen legalisieren!!!

  2. Gasterl

    Da gebe ich Littleganja recht! Keine Macht den Dealern! Lieber für die Legalisierung kämpfen!
    Das macht man viel lieber, wenn man weis, dass man erst wieder an sein geliebtes Kraut kommt, wenn es legal ist.

  3. www.diehanfinitiative.de

    Beitrag zu einer Grundsatzdebatte und Meinung:

    Der „war on drugs“ ist eine Farce! Es ist ein Krieg gegen die Menschen, für Profite der „Interessen“.

    „Wer“ hat welche „Interessen“?

    siehe hier —>>> https://diehanfinitiative.de/index.php/prohibition

    „Sie“ haben Interessen. Wir wollen nur gesund und frei sein und in Würde leben. Statt dessen beherrschen uns kriminelle Parallel-Strukturen und unsere Regierungen lassen es zu. Weil sie verstrickt sind. Das ist echt zum Verzweifeln.

    Die „PANAMA-Papers“ werden einiges Licht in das Dunkel des Systems bringen und trotzdem ist es nur die Spitze des Eisberges. Keiner kann mir erzählen, dass den offiziellen Stellen diese Methoden – seit 60 Jahren – völlig unbekannt sind.

    Es ist organisierte Kriminalität. OK! Selbst die Gesetzeslücken sind volle Absicht und kein „Versehen“ oder Unwissen! Jetzt, wo vieles herauskommt, wird natürlich so getan als wäre das alles neu und es wird „Besserung“ gelobt werden. Bla bla blup! Laber, laber… Ein altes Spiel. Nur Kosmetik.

    Sie werden versuchen die „Kontrolle“ und Überwachung zu verstärken, um das „System“ zu schützen – meine persönliche Meinung. Das ist so gespalten!

    „Sie“ führen Krieg gegen „uns“ – das hat Anslinger und Nixon begonnen und das „System“ hat es weitergeführt, weil es so lukrativ ist. Offshore natürlich.

    Wir werden in vielfacher Hinsicht ziemlich krass „beschissen“. Es ist einfach unglaublich, deshalb glauben es auch viele nicht, was da für „Sauereien“ getrieben werden. Aber das ist die Wirklichkeit und sie ist schon sehr bitter.

    LG 🙂 🙂 🙂

  4. X-KIFFER

    Eines Tages wird es wieder eine Revolution geben, so wie in Frankreich Ende des 18. Jahrhunderts. Dann werden sie alle Baumeln zusammen mit ihren Ehefrauen und ihrer Brut. Das ist ca. alle 250 Jahre nötig. So wie beim Rasen der, wenn man Ihn nicht hin und wieder abmäht, mit der Zeit verkrautet und verwildert.

  5. F.Frei

    In den Niederlanden ist und war der Besitz und Verkauf von Cannabis nie legal, sondern nur geduldet. Dadurch gibt es auch für die Coffeeshops keine wirkliche Rechtssicherheit. Fragt doch mal die Coffeeshopbetreiber, welchen Schikanen Sie in den letzten Jahrzehnten ausgesetzt waren, auch im ach so freien Amsterdam !

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