Dienstag, 29. März 2016

Prohibition schützt die Jugend nicht

 

Internationale Studie veröffentlicht aktuelle Statistiken über den Cannabis-Konsum von Jugendlichen

 

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Aktuell wurden die neusten Zahlen der „Health Behaviour In School-Aged Children (HBSC)“ Studie vorgelegt. Für die Untersuchung wurden im Jahr 2013/2014 international Schüler und Schülerinnen von der WHO zu ihren Konsumerfahrungen mit Alkohol, Tabak und Cannabis befragt. Mit 14,6 Millionen jugendlichen Konsumenten im Jahr 2014 ist Cannabis die meistgenutzte Droge nach Tabak und Alkohol in Europa. Dabei wird die Substanz von der Studie besonders für Kinder und junge Erwachsene als gefährlich angesehen, da sie sich bei häufigem Konsum negativ auf die Entwicklung des Gehirns auswirken kann.

 

Laut der Erhebung sind Jugendliche eher dazu geneigt Cannabis zu konsumieren, wenn sie Freunde oder Geschwister haben, die dies ebenfalls tun. Für die Studie wurden Mädchen und Jungen im Alter von 15 Jahren in Europa und Kanada dazu befragt, wann sie zum ersten Mal Cannabis konsumierten und wie oft sie es in ihrem bisherigen Leben und in den letzten 30 Tagen gebraucht haben.

An der Spitze der Länder, in denen 15-jährige schon einmal Cannabis probiert haben, stehen Frankreich (29% Jungen und 26% Mädchen), Estland (29% Jungen und 19% Mädchen) und die Schweiz (29% Jungen und 19% Mädchen). Frankreich (16% Jungen und 14% Mädchen), Kanada (13% Jungen und 13% Mädchen) und Italien (15% Jungen und 9% Mädchen) führen hingegen die Länder an, in denen die meisten 15-jährigen in den letzten 30 Tagen Cannabis konsumiert haben. Deutschland liegt mit 18% der Jungen und 15% der Mädchen, die in dem Alter schon einmal Cannabis konsumiert haben in der oberen Hälfte der Tabelle. Gleiches gilt für den Konsum in den letzten 30 Tagen. Besonders früh ( 13 Jahre oder jünger) fangen die meisten Jugendliche in Kanada, Tschechien und Luxemburg an Cannabis zu probieren.

 

Im Allgemeinen variiert der Cannabis-Konsum bei Jugendlichen in den verschiedenen Ländern stark, lässt sich jedoch nicht auf eine strenge oder weniger strenge Drogenpolitik bzw. auf unternommene Präventionsmaßnahmen zurückführen. Die Studie weist auf die Liberalisierungsbestrebungen einiger Länder wie Kanada, den USA oder Uruguay hin, bemerkt jedoch auch, dass es noch zu früh ist, um eine daraus hervorgehende Konsumveränderung bei Jugendlichen zu untersuchen. Die Studie weist zudem darauf hin, dass Aufklärung, die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Ausbildung von Fähigkeiten sowie die Einbeziehung der Familie geeignete Maßnahmen sind, um die Drogenkonsum von Jugendlichen zu reduzieren.
 

 

14 Antworten auf „Prohibition schützt die Jugend nicht

  1. patrick

    Mortler mit Ihren Lügen und Ihrer Politik soll uns und unsere Kinder schützen?

    „Drogen/-Sucht“ sind/ist nicht gut aber heuchlerische und lügende Politiker sind weitaus schlimmer/gefährlicher für uns!

    Mortlers Motto ! Haft statt Hilfe!

  2. lsdmawieder

    Alle kriminalisieren. Dann haben die kids schon mal ne Vorstrafe!
    Der Vorteil: Die können dann keine Bullen oder Beamte werden.
    Ausmergeln abmurksen- ab im Knast dat Pack!!

  3. reefermadness

    Um die Drogenkonsum von Jugendlichen zu reduzieren, wären folgende
    Maßnahme ,Maßregel im Elternhaus, zwingend erforderlich.
    Wenn ich mein Kind dazu bringe schön brav sein Taschengeld ins Sparschwein zu stecken und es dazu bringe am Weltspartag sein Sparschwein dort zu schlachten, hat der Junge/Mädchen mit 5-6j ein Sparbuch und als verantwortungsvolle Eltern erzählt man denen natürlich aus pädagogischer erzieherischer Weitsicht: Kind dein Geld ist dort sicher und in guten Händen!
    Du bist geschützt mein Kind!
    Diese Thema begegnet dem Jugendlichen wieder im Mathematikunterricht, wo auf Nachfrage über die Wirkung des exponentielles Zins-Wachstum,
    wohl rege gerechnet/analysiert wird.
    Es ist also kein tabuisiertes Thema, wenn euch eure Kinder eines Tages Fragen wie das mit der Mathematik zu verstehen ist.
    Kommt es allerdings mal vor das der Jugendliche im Laufe seiner Entwicklung zu seinen Eltern offen sagt, ich habe am Wochenende mit Freunde auf einer Party konsumiert, bricht eine Welt zusammen.
    Wie sollen denn Eltern ihre Kinder über ein tabuisiertes verteufeltes und von den Medien falsch dargestelltes Thema sprechen und aufklären, wenn sie selbst nicht rechnen können und ihren kleinen einen vom sicherem Sparen und Wachstum erzählen!
    Wo leben wir denn hier, in einer Märchenwelt?
    mfg

  4. X-KIFFER

    @reefermadness
    Vor der Finanzkrise mag ein Sparschwein oder ein Sparbuch noch sinnvoll gewesen sein. Aber mit den heutigen Zinssätzen macht es gar keinen Sinn. Gerade dann wenn das Kind im Matheuntericht noch halbswegs aufpasst und rechnen kann, wird es schnell erkennen das Sparen zur Zeit keine weiteren Erträge bringt außer dem was man angespart hat.
    Ich habe als Kind nie gespart, immer alles ausgegeben aber auch keine Schulden gemacht. Das ist meiner Meinung nach der beste Weg. Wenn alle nur noch sparen geht die Wirtschaft kaputt. Vor allem Schäuble muß dringend weg mit seinem krankhaften Sparwahn, bevor der uns ins 4. Reich treibt. Die nächste „Führerin“ (heutzutage ist alles weiblich) steht ja schon bereit.
    Wichtig für Kinder ist ihnen die Erkenntnis zu vermitteln kein Geld für Glücksspiel, Drogen, Sex und Suff auszugeben.

  5. reefermadness

    @cosmo
    @surak hat es doch auf den Punkt gebracht ,,die armen Kinder und der Staat und der Jugentschutz!! tja
    Du bist ,,DER STAAT,, du gehst veranwortungsvol mit Steuern um die ua, durch Tabak Alkohol Glücksspiel Prostitution. ect. pp. erwirtschaftet werden!
    Wieso bist DU als..Staat ,,nicht in der Lage veranwortungsvoll
    mit Cannabis Haschisch Hanf umzugehen?
    Die armen Kinder sollten ,müssten, noch bitte in der ReGier-rung rechnen lernen!
    mfg
    #ungass

  6. FrancoFunghi

    Ich bezweifle mal, das ne Legalisierung unbedingt schützt? Den der Schwarzmarkt ist ja weiterhin existent und wird ja durch Legalisieren nicht von heute auf morgen ausgetrocknet und die Kollegen aufm Schulhof, welche das Gras verticken, ist es doch scheißegal wie alt der Kollege ist…

  7. Jemand

    @FrankoFungi Aber man würde ihm einen grossen Schlag versetzen! Ivh meine wer kauft denn schon bei einer dubiosen zwielichtigen Quelle wenn er legale kontrollierte Qualität zu einem (hoffentlich) fairen Preis haben kann ? Sprich die meisten erwachsenen Konsumenten wären für den Schwarzmarkt verloren!
    Und ja dem Dealer ist es oft egal an wen er verkauft aber gerade deswegen müssen ja legale saubere Alternativen geschaffen werden!
    Ich halte ein Grenzalter von 18 auch nur bedingt für sinnvoll das „Einstiegsalter“ liegt soweit ich weis bei 16! Warum also nicht in 2 Stufen freigeben ? Ab 16 eine maximale Menge am Tag und eine Maximalmenge pro Woche (Cannabiskarte) und ab 18 fallen diese Einschränkungen weg bzw werden gelockert
    Das wäre in der Praxis zumindest besser als es jetzt ist…nur leider wird unser korruptes Politikerdreckspack in der Hinsicht wohl nichtmehr vernünftig

  8. Ralf

    @FrankoFungi Aber man würde ihm einen grossen Schlag versetzen! Ivh meine wer kauft denn schon bei einer dubiosen zwielichtigen Quelle wenn er legale kontrollierte Qualität zu einem (hoffentlich) fairen Preis haben kann ? Sprich die meisten erwachsenen Konsumenten wären für den Schwarzmarkt verloren!
    Und ja dem Dealer ist es oft egal an wen er verkauft aber gerade deswegen müssen ja legale saubere Alternativen geschaffen werden!

    In welcher Welt lebst du denn eigentlich? Gibt es denn keinen Gammelfleisch-Mineralöl im Essen -Antibiotika im TierKZprodukt Fleisch- unberechenbare Nebenwirkungen in Medikamenten und sonstige Skandale in der „legalen Produktion“? Wie blauäugig muß man sein um anzunehmen daß die „legale“ Wirtschaft keine kriminellen Handlungen an unseren Lebensmitteln begeht und niemanden vergiftet? Ich jedenfalls werde auch in legalen Zeiten nur von meinem Kleinbauern meines Vertrauens kaufen und wahrscheinlich auch noch billiger wenn ich diesem Verbrecherstaat, mit seinen Schergengehältern, der mein Leben wegen einem harmlosen Kraut in den Orcus getreten hat, keine Steuern zahlen muß.

  9. Jemand

    @Ralph ich wollte damit nicht sagen das ein rein kommerzieller Ansatz wie in Teilen der USA der beste wäre (ist es nunmal nicht) aber zumindest ist schlechte Kontrolle besser als garkeine! Und wenn ich sage das dem Schwarzmarkt ein Schlag bersetzt wird dann da wo er nötig ist nämlich eben nicht bei seriösen Hanfhändlern sondern bei Strassendealern mit ihrer gestreckten Scheisse (und das dann auch völlig zurecht) Mein Kleingärtner wird so schnell auch nicht arbeitslos werden das kannste mir glauben! (Ich will diesem Miststaat auch nicht novh mehr Kohle in den Arsch schieben als unbedingt nötig!)
    Für die meisten ist aber fast alles besser als die jetzige Situation!

  10. R. Rasch

    Den Prohibitionsbefürwortern:

    Was enthemmt? Alkohol.
    Wer vergewaltigt am ehesten?
    Enthemmte Personen.
    Am besten saufen alle, daraufhin scheisst sich keiner mehr was. Oder wie oder was?!
    Sämtlicher Respekt vor dem Leben anderer, und vor sich selbst geht mit Alkohol verloren.
    Lasst eure Kinder oder Frauen vergewaltigen und poppen, auf den Alk ist es ja kein Problem. Im Suff kann man ja als unzurechnungsfähig gelten.
    Wofür sich Kiffer schämen würden, wird man auf Alkohol sich auf Unzurechnungsfähigkeit berufen können.
    Soweit enthemmt der Alkohol.
    Anscheinend gut , ja?
    Ein Kiffer, der ausschließlich entspannen will, tut so etwas kaum.
    Wer das Verbot noch befürwortet, arme, blinde Idioten.
    Wenn ihr eure Kinder schützen wollt.
    Dann vor der enthemmenden Wirkung des Alkohols.
    Solche Auswirkungen bringt THC, Cannabis, Gras, Haschisch, Platte, Piece, was auch immer dieser Richtung, niemals hervor.
    Den Prohibitionisten: Ihr macht die Welt nicht besser.
    Ganz im Gegenteil.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Angeblich.
    „Sieh der Wahrheit ins Gesicht “

    Selig, sind die geistig armen im Geiste.
    Traurig, aber wahr.

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