Dienstag, 9. Februar 2016

Elfjährige findet 2,5 Kilo Haschisch im Park

Drogenpolitik kann Kinder nicht schützen

Ein Kommentar

gaertner_aufOrange

Ein elfjähriges Mädchen hat 2,5, Kilogramm Haschisch in einem Passauer Park gefunden. Die fünf einzeln verpackten Päckchen waren in der Erde vergraben und sind von dem Mädchen beim Spielen entdeckt worden. Das Kind übergab den Fund seinem Vater, der daraufhin die Polizei verständigte.

„Das Haschisch hat einen Wert von rund 25.000 Euro“,  verkündete Christian Biedermann, Sprecher im Polizeipräsidium, am Dienstag auf Nachfrage der Passauer Neue Presse. Der Vorfall ereignete sich bereits am 30. Januar. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden, hielt die Polizei jedoch vorerst sämtliche Informationen zurück. Derzeit gibt es noch keinen Hinweis auf den oder die Besitzer und die Polizei setzt nun auf die Mithilfe braver Bürger, die im Park etwas bemerkt haben könnten.

Der Vorfall zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie wenig die derzeit praktizierte Drogenpolitik in der Lage ist Kinder und Jugendliche zu schützen. Die unkontrollierten Praktiken der, auf dem Schwarzmarkt agierenden Händler lassen immer wieder – wenn in diesem Fall auch wohl unbeabsichtigt – junge Menschen mit Substanzen in Kontakt kommen, die für ihre Altersgruppe gefährlich und definitiv ungeeignet sind. Sicherlich sind Vorfälle wie dieser eher die Ausnahme, dennoch zeigen sie eindrucksvoll, dass Verbote und die Illegalisierung von Drogen nicht dazu führen, dass der Handel zurück geht. Im Gegenteil werden Produzenten, Händler und Kuriere eher zur Kreativität angehalten, um die Ordnungshüter zu umgehen und ihre Gewinnspanne zu maximieren. Auf einem unkontrollierten Markt ohne jegliche Regeln wird es immer wieder zu unvorhergesehenen Ereignissen oder Unfällen kommen, deren Ausgang nicht immer so glimpflich sein wird, wie bei dem Fund in Passau.

 

 

 

6 Antworten auf „Elfjährige findet 2,5 Kilo Haschisch im Park

  1. Lars Rogg

    Die Mortler hat dafür eine einfache Lösung…sie gibt den verfolgten Kiffern und den Legalisierungsbefürwortern die Schuld, nicht einer verfehlten Politik.
    So einfach ist die „Realität“ in Bayern…

  2. reefermadness

    @lars Stimmt auffallemd!
    Schlimmste dazu noch ,ist diese Regenbogenpresse…..
    lag gerade beim Zahnarzt im Wartezimmer,darauf hin hatte ich direkt mehr Zahnschmerzen.

    ROCCO RITCHIE
    Beim Rauchen erwischt
    Das riecht nach Ärger: Der Sohn von Madonna und Guy Ritchie war mit Freunden unterwegs und wurde mit einer vedächtigen Zigarette gesichtet!!
    Was wohl Madonna und Guy Ritchie zu diesen pikanten Fotos sagen werden?
    Na was wohl! Welch ein Drama und Skandal der Junge geht sofort in die Betty Ford Klinik!
    http://www.gala.de/stars/news/rocco-ritchie-beim-rauchen-erwischt_1385734.html
    mfg

  3. danydanone

    So ein Quatsch!
    Bevor man den Täter nicht festgenommen hat, berichten die Zeitungen schon drüber.
    „Das Schuhecreme-Henna kann aus der Asservattenkammer abgeholt werden, hätte ich geglaubt.“

  4. X-KIFFER

    Zum Link von reefermadness
    “ Einmal sah es aus, als würden sie Harz in die braune Zigarette brennen“, mutmaßt ein Spaziergänger.“ schrieb das Käseblatt.
    Harz in eine Zigarette brennen? Wo doch jeder weiß das Cannabis direkt in die Arm-Aterie gespritzt wird.
    Scheint so als ob dem Schreiberling der das schrieb der Alk das Hirn aus dem Schädel gebrannt hat.

  5. Cosmo

    @ X-Kiffer
    Nein, nein. In die Armvene! Zuerst muss man den Stoff zwischen Zwei Marmorplatten zerreiben und dann mit dem Goldlöffel und Red Bull aufkochen…

  6. Surak

    Schade, wenn man etwas Wertvolles findet, was man aus Mangel an Erfahrung nicht gebrauchen und aus Mangel an Kontakten nicht verkaufen kann. Sonst hätte er das Geld schon mal für die Zukunft seiner talentierten kleinen Schatzsucherin anlegen können! 😀
    Wie heißt der nette Mann gleich noch? Name und Anschrift wären hilfreich, damit sich der rechtmäßige Besitzer dieser wertvollen Handelsware in angemessener Weise bedanken kann für die umsichtige Handlungsweise im Dienste der Gefahrenabwehr. Ach, Passau ist recht dörflich, glaub ich. Das bekommen die bestimmt auch ohne Amtshilfe raus…

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