Mittwoch, 27. Januar 2016

Drogenkuriere rufen Polizei um Hilfe

 

Paranoide Pot Heads stellen sich selbst

Bild: acscom / freeimages
Bild: acscom / freeimages

 

Während wir erst kürzlich berichteten, dass laut einer aktuellen Studie Cannabis nicht nachweisbar den IQ der Konsumenten senkt, zeigt folgendes Praxisbeispiel, dass die direkte Wirkung von Marihuana durchaus Einfluss auf die Denkfähigkeit der Betroffenen haben kann. So haben in den USA die beiden Anfang 20-Jährigen Leland Ayala-Doliente und Holland Sward versucht rund 10 Kilo Gras von Las Vegas in den Bundesstaat Montana in ihrem Auto zu transportieren. Während der Fahrt haben die beiden ordentlich von ihrer illegalen Fracht Gebrauch gemacht, was dazu führte, dass sie sich von einer Schar ziviler Ermittler verfolgt fühlten.

 

Als die beiden die Grenze des Bundesstaates Idaho erreichten, hielten sie dem vermeintlichen Druck durch die Ermittler nicht mehr Stand und wandten sich in ihrer Not an den Polizeinotruf. Was folgte, war ein äußerst bizarres Gespräch zwischen dem Officer am Telefon und einem der beiden Fahrzeuginsassen: «Hi, äh, wir sind die beiden Volltrottel, die erwischt worden sind, als sie versucht haben, Zeugs über die Grenze zu bringen, und alle eure Cops fahren um uns herum wie ein Haufen Arschlöcher, und ich hätte gerne, dass ihr Jungs das beendet. Könntet ihr mir da helfen? Wir würden nämlich gerne weiter.», gestand Ayala-Doliente freimütig und nannte dem Polizisten in weiteren Verlauf seinen Namen und den genauen Standort der beiden.

 

Als die Polizei dann wirklich bei den Drogenkurieren ankam, hatten diese bereits ihre Hände hinter den Kopf gelegt und ihre Fracht abholbereit neben ihren Wagen gestellt. Dummheit schützt bekanntlich vor Strafe nicht und so wurden Ayala-Doliente und Sward für ihre Tat, die sich bereits im Januar 2015 ereignete, zu deftigen Haftstrafen verurteilt. In zweiter Instanz wurde nun vor wenigen Tagen erneut über das Urteil der beiden entschieden. Dieses Mal wurde Swards ursprünglich auf fünf Jahre angesetzte Strafe auf 30 Tage Gefängnis und fünf Jahre auf Bewährung herabgesetzt. Ayala-Doliente erhielt dagegen eine höhere Strafe von eineinhalb Jahren Freiheitsentzug. Am Tag der Urteilsverkündung wurde er positiv auf Marihuana, Kokain und das Schmerzmittel Oxycodon getestet.

 

 

 

13 Antworten auf „Drogenkuriere rufen Polizei um Hilfe

  1. Ralf

    Wer hat diesen beschissenen Artikel verbrochen? Wer bezeichnet hier Cannabiskonsumenten diskriminierend als POTHEADS ? Als ob Cannabisuser nicht genügend Grund hätten permanent Angst ztu haben. Für mich ist das der Beweis welche Schäden kontinuierliche Stigmatisierung und Verfolgung durch bewaffnete Schergen bei normalen niemandem schadenden Menschen anrichten kölnnen. Diese dreckigen verlogenen Wichser bedrohen unser Leben, machen uns permanent Angst und bezeichnen uns dann als Paranoiker. Der Verfasser dieses Machwerkes solte sich wirklich mal auf seine geistige Gesundheit untersuchen lassen. Bessere Negativwerbung kann man wirklich nicht machen . Nur die dümmsten Kälber diskriminieren sich selber !!!

  2. Marcell De la Cruz-Torres

    Ja ganz so drastisch wie mein Vorredner möchte ich es nicht ausdrücken aber ich bin nicht ganz andrer Meinung. Ich bin ziemlich sicher dass die Paranoia die entsteht durch das Verbot, die unverhältnismäßigen Verfolgung entsteht…Man wird eben sensibel ob Musik, Farben, Geschmäcker oder Verfolgung. Das Ganze dann als Nebenwirkung des Konsums zu verkaufen ist nicht o.k.

  3. coco

    es ist wohl relativ eindeutig, dass die jungs auch noch auf anderen substanzen unterwegs waren, bzw das weed mit synthetischen cannabinoiden versetzt war.
    hirn anschalten bitte!!!
    so paranoid wird niemand von cannabis!

  4. Gasterl

    Marihuana, Kokain, Oxycodon.

    Aber ihr schreibt „(…)dass die direkte Wirkung von Marihuana durchaus Einfluss auf die Denkfähigkeit der Betroffenen haben kann. “

    Leute…das ist Bild-Niveau….das Marihuana alleine keine solchen Effekte auslöst, sollte jedem bekannt sein, der seine Erfahrungen damit gemachthat. In Kombination mit anderen (hier harten) Drogen, sieht die Sache natürlich anders aus….

  5. Jimmy

    Also aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, dass Cannabis sich unter Rauschwirkung schon auf die Konzentration auswirkt. Aber diese Paranoia die im dem Artikel beschrieben wird, war wohl eher durch das Kokain und die Medikamente verursacht worden. Die Jungs sind doch auch selbst Schuld wenn die versuchen 10 Kilo zugedröhnt im Auto zu schmuggeln :-/

  6. Sebastian

    Entweder ist jeder Kommentar hier ein 100%iger Beweis für die Richtigkeit des ersten Satzes oder das Wort „Sarkasmus“ ist völlig unbekannt.

    Man würde dieser Pflanze wirklich gerne intelligentere User wünschen…
    Und genau diese Tatsache macht den Legalisierungsprozess so unendlich schwer.

  7. Nasauber

    ihr habt schon gemerkt, dass die News ein Jahr alt ist und die Tage nochmal medial aufgekocht wurde im Boulevard?

  8. hanfpferd

    @Ralf: Pothead und Stoner sind beides von der US-Cannabisszene selbst benutzte Worte ohne jegliche diskriminierende Konnotation.

    @Sebastian: „Man würde dieser Pflanze wirklich gerne intelligentere User wünschen…“. Amen.

  9. cartman

    Auch ich war etwas verwundert über dieses Cheech & Chong Szenario. Vor allem weil der Hinweis auf den Konsum von Kokain und Oxycodon nur am Rande in einem Nebensatz verbaut war. Wahrscheinlich war der Test auch Lückenhaft. Psilocybin? Alkohol, Psychopharmaka? Selbst wenn substanzunabhängige Paranoia im Spiel war, finde ich es äusserst seltsam, dass scheinbar beide davon betroffen waren.

    Wenn eine derartige Situation aber noch nach über einem Jahr herangezogen werden muss, um Cannabiskonsumenten zu verunglimpfen, ist das dennoch ein positives Zeichen. Scheint ja seither sonst nichts aussergewöhnliches passiert zu sein…

  10. Shivajack

    Ihr seid mir ein paar Lobbyisten, so nen Scheiss schreibt nur jemand der gegen eine Cannabis Legalisierung ist.

    Die Jungs haben sich mit KOKAIN&OXYCODON WEGGEKNALLT NICHT MIT CANNABIS.

    Hat der Verfasser jemals gekifft ich kenne niemand der derart paranoid wird von Cannabis.

    Ihr haut echt einen Klopper nach dem anderen raus vllt mal den Schreiberlingen was bezahlen um die Motivation aufrecht zu erhalten?

  11. Ralf

    @Sebastian
    Man würde dieser Pflanze wirklich gerne intelligentere User wünschen…

    Und genau diese Tatsache macht den Legalisierungsprozess so unendlich schwer

    Nein nicht diese Tatsache sondern der skrupellose Machtmißbrauch durch das Brechen von Menschenrechten und 5 Artikeln unseres Grundgesetzes von Politik,Polizei und Justiz machen den Legalisierungsprozess unendlich schwer. Ich kann es nur wiederholen, nur die dümmsten Kälber diskriminieren sich und die Prohibitionsopfer selber.

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