Samstag, 16. Januar 2016

Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.

Buchtipp

 

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Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B. 

von Steve Bürk

 

Felix erfüllt so ziemlich alle Klischees eines nutzlosen Kiffers. Er lebt von Harz IV und hat keinerlei Ambitionen, außer mit seinem besten Freund Larry zu zocken und stets genug Gras für die nächste Tüte am Start zu haben. Warum seine Freundin Silke, die als Krankenschwester arbeitet überhaupt mit ihm zusammen ist, scheinen die beiden selbst nicht so recht zu wissen. Felix Leben ist entspannt, jedoch ist es mit der Ruhe auf einen Schlag vorbei, als ihn aus heiterem Himmel der Göttliche Funke trifft. Nun prasseln ununterbrochen Informationen auf ihn ein. Er weiß wie viele Bakterien in seiner Kloschüssel schwimmen, wann es regnen wird und er kennt sogar die Gedanken seiner Mitmenschen. Nur durch eine ordentliche Portion Gras kann er seine Gedankenströme im Zaum halten und den Wahnsinn fernhalten.

 

Während Silke versucht Felix Gehirn mit Medikamenten unter Kontrolle zu bekommen, malt sich Larry aus, welche enormen Vorteile und unsäglichen Reichtum Felix Gabe den beiden verschaffen könnte. Felix ist dabei den Verstand zu verlieren, als zwei Mönche aus dem Himalaya vor seiner Tür stehen und den Göttlichen Funken für sich beanspruchen. Doch sie sind nicht die einzigen, die es auf Felix neue Fähigkeiten abgesehen haben. Ein mysteriöser Orden aus schwarz gekleideten Männern ist hinter ihm her und bald befinden sich nicht nur Felix sondern auch Silke und Larry in Gefahr. Um der Bedrohung zu trotzen, muss Felix lernen seine Kräfte zu kontrollieren und begibt sich dazu auf eine abenteuerliche Reise zum Dach der Welt.

 

„Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.“ ist der erste Roman von Autor Steve Bürk, der vorher als Autor für verschiedene TV-Serien und Seifenopern tätig war. Er hat eine lockere und unterhaltsame Geschichte geschaffen, die sich gut wegliest. Felix und Larry wirken gerade wegen ihrer verplanten und zuweilen trotzigen Art sympathisch und wachsen dem Leser schnell ans Herz. Felix Odyssee nimmt viele spannende Wendungen. Allerdings werden nicht alle Handlungsstränge ausreichend erklärt bzw. in den nötigen Zusammenhang gestellt, so dass der Schluss etwas konstruiert wirkt und einige Fragen offen bleiben.

 

„Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.“ ist im Oktober 2015 beim Periplaneta Verlag erschienen und sowohl als Softcover als auch als E-Book für Kindle, iPad, Tolino und Co. Als Download erhältlich. Das Cover stammt vom Illustrator und Comiczeichner Alex Hese.

 

Foto: periplaneta

 

4 Antworten auf „Die unwahrscheinliche Erleuchtung des Kiffers Felix B.

  1. Felix B. muss auch A. sagen

    Hört sich nach ziemlichen bullshit an und eigentlich ist es auch irgendwie eine Beleidigung für Leute denen Cannabis wirklichen geholfen hat ein bewussteres oder stärker selbstreflektierendes Leben zu führen.
    Hildegard von Bingen sagte damals: Hanf verstärkt die eigene Natur.
    Hanf kann sehr wohl auch ein spirituelles Hilfsmittel sein auch wenn jemand der Geschichten für TV-Soaps schreibt sich dies kaum vorstellen kann.

  2. Ralf

    Wer Serien und Seifenopern für`s Fernsehen produziert ist mit 99% Wahrscheinlichkeit nichts weiter als ein Schrott- und Propagandaproduzent, und dieses Machwerk hat von vorneherein (das seh ich schon an dieser kurzen Inhaltsangabe) nichts weiter vor als Klischees zu bedienen, von denen solche Serienverbrecher ja leben.

  3. joko

    ja warum ist sie eigentlich mit ihm zusammen, wo er doch nix schaffen tut der asi ))))))))))))))))

    geht vom erlös vielleicht noch was für den DHV ab ? würde perfekt passen zu diesem supergeilen buch…

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