Dienstag, 12. Januar 2016

Polizeirazzia in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

 

17 Ermittlungsverfahren eingeleitet

 

Besuch von den Grünen Männchen
Grafik: Marker

 

Sonntagabend waren rund 20 Beamte der Berliner Polizei in den Bezirken Friedrichshain und Kreuzberg sowohl in zivil als auch in Uniform im Einsatz. Wie die Berliner Morgenpost berichtete konzentrierte sich die Polizei vor allem auf die belebten Straßen um die U-Bahnhaltestelle Kottbusser Tor, sowie den für Drogenhandel bekannten Görlitzer Park und das beliebte RAW-Partygelände.

 

In der Skalitzer Straße boten zwei Drogendealer den Zivilfahndern Drogen an und wurden daraufhin festgenommen. Laut der Morgenpost wurden dabei „mehrere Plättchen gepresster Cannabisprodukte“ bei den Männern gefunden und beschlagnahmt. Anschließend wurden die Festgenommenen der Kriminalpolizei übergeben. Im Görlitzer Park flüchtete ein Verdächtiger vor der Polizei. Die Beamten stellten lediglich seine Tasche mit verdächtigem Inhalt sicher.

 

In den sechs Einsatzstunden wurden 67 Personen überprüft, von denen 29 einen Platzverweis erhielten. Insgesamt wurden 17 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die meisten davon wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Seit der Einführung der „Null-Toleranz-Strategie“ des Innensenators Frank Henkel (CDU), durch die schon der Besitz kleiner Mengen von Cannabis bestraft wird, hat sich der illegale Drogenhandel in benachbarte Straßen verlagert. An dem Umstand, dass in den Stadtvierteln gedealt wird, hat sich jedoch nichts geändert, weswegen Henkels Vorgehen als gescheitert zu werten ist.

 

 

6 Antworten auf „Polizeirazzia in Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

  1. Cosmo

    Wieso gescheitert? Ziel war die Angebotsreduzierung im Görli und das wurde erreicht. Keiner hat was von weniger Dealern in Berlin gesagt…, hätte man ja dann so vermitteln müssen.

  2. Sternsch I. Gard

    Das Angebot im Görli hat sich doch nicht reduziert? Im Gegenteil. Bist du in den letzten Tagen mal durch den Görli spaziert??? Du wirst von jedem angelabbert, ob du was haben willst und wenn de dann ausm Görli raus kommst, dann stehen die in den umliegenden Straßen auch und quatschen dich voll, ob de was brauchst.
    Die, die früher im Görli verkauft haben, die verkaufen jetzt in den umliegenden Straßen, weils sicherer ist und die frei gewordenen Plätze werden nun von „mutigeren“ übernommen, die wahrscheinlich denken, dass es besser ist im Görli Dope zu verticken, als faul in na Unterkunft zu sitzen und mit den paar Eurönchen auszukommen, die der Staat ihnen zuteilt.
    Aus meiner Sicht ist Henkels Politik auf jeden Fall gescheitert und er hat es mit seiner Null-Toleranz-Politik nur noch schlimmer gemacht. Dadurch hat sich das Gedeale nämlich auch ins Umfeld ausgelagert!
    Also vielen Dank Herr Henkel für das Schaffen von mehr Angeboten (auch wenn das Zeug meist das selbe ist)!!!

  3. Cosmo

    Hör doch auf, immer diese Propaganda. Prohibition und Repression ist das einzige Mittel welches hilft. Alles andere darf nicht wahr sein….

  4. X-KIFFER

    17 Ermittlungsverfahren, Donnerwetter welch ein grandioser Erfolg der Bullen, besonders nach dem skandalösem Versagen in der Silvesternacht z.b. in Köln. Da wird ja im Fernsehen groß diskutiert warum die Bullen die Bevölkerung nicht wirklich schützen kann, besonders die Frauen vor den muslimischen Neandertalern, die zur Zeit ja zu Millionen Deutschland fluten. Dabei ist die Erklärung doch eigentlich ganz einfach: Die Bullen haben nunmal alle Hände voll zu tun die extrem gefährlichen Kiffer zu jagen und dingfest zu machen, da müssen die Sicherheitsinteressen der Bürger eben hinten anstehen, die Bullen können ja nicht alles gleichzeitig machen. Die Frauen könnten ja auch in der Burka auf die Straße gehen dann ist die Chance begrabscht und vergewaltigt zu werden sicher geringer und wir wissen ja jetzt auch endlich wozu eine Burka gut ist.
    Wer Interesse hat, sowas gibt es auch in Deutschland zu kaufen:
    https://www.egyptbazar.de/burka.php

    Immerhin wurden 17 Staatsfeinde dingfest gemacht und der deutsche Michel kann sich jetzt schon wieder viel sicherer fühlen, da darf man jetzt wegen einigen hundert begrabschter Frauen nicht gleich so ein Theater machen und sollte den Bullen auch mal dankbar sein daß sie alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Bürger tun. Wann sind denn eigentlich die Hinrichtungen und werden die denn auch dann im Fernsehen oder wenigstens auf YouTube gezeigt? 1000 Peitschenhiebe wäre ja auch mal neues und sicher billiger als Knastverwahrung, oder eine Hand abhaken. Nach der zweiten Verurteilung wird’s dann mit dem Jointdrehen schon schwieriger wenn man das dann mit den Füßen machen muß!

    Nunja solange Mutti Merkel oder die Flintenweiber der Grünen nicht begrabscht werden ist ja alles ok, denn das wäre eine wahre Katastrophe für die innere Sicherheit.
    /Ironie off

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