Sonntag, 10. Januar 2016

Vermonts Gouverneur will Cannabis regulieren

 

Fünf-Punkte Plan vorgestellt

 

Polizeieinsatz
Cool  Illu: marker/Hanf Journal

 

 

Der Gouverneur von Vermont, Peter Shumlin, spielte schon länger mit dem Gedanken, Cannabis auch ohne Volksabstimmung zu regulieren. Zu diesem Zwecke hatte er eine Kommission gegründet, die nach Colorado und Washington State gereist war, um sich die dortigen Regulierungsmodelle anzusehen. Nachdem die Kommission dem Regierungschef die Ergebnisse ihrer Arbeit präsentiert hatte, entschied sich Shumlin gestern, Cannabis in Vermont „von oben“ zu legalisieren.  Zur Umsetzung seines Vorhabens hat er einen fünf-Punkte Plan genannt, der im Zuge der Re-Legalisierung die Rahmenbedingungen setzen soll.

 

  • es müssen geeignete Maßnahmen getroffen werden, um Jugendliche und Heranwachsende am Kauf zu hindern
  • die Steuern müssen so moderat angesetzt sein, dass die Preise niedrig bleiben, um den Schwarzmarkt auszuhebeln
  • die Steuereinnahmen müssen zur Suchtprävention eingesetzt werden
  • das Verkehrsrecht muss bezüglich des Fahrens unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen novelliert werden
  • Last but not least soll der Verkauf von Cannabis haltigen Lebensmitteln, den „Edibles, aufgrund der beunruhigenden Erfahrungen aus Colorado verboten bleiben. Wenigstens so lange, bis man weiß, wie sich sicher zu regulieren sind.

 

„Es wird immer wahrscheinlicher, dass Vermont der erste Staat wird, in dem Cannabis von der Regierung anstatt durch einen Volksentscheid legalisiert wird, sagte Marijuana Majority-Aktivist Tom Angel.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.