Montag, 23. November 2015

Frankfurter Jugendliche kiffen lieber

 

Studie zeigt, dass Alkohol out ist während der Cannabis-Konsum steigt

 

Grafik: Lukas
Grafik: Lukas

 

Das „Centre for Drug Research“ der Frankfurter Goethe-Universität befragt bereits seit 13 Jahren Schüler im Alter zwischen 13 und 18 Jahren zu ihrem Drogenkonsum. Auch in diesem Jahr wurden die anonymisierten Antworten von über 1.500 Jugendlichen von verschiedenen Frankfurter Schulen erhoben. Die Ergebnisse wurden nun bekannt gegeben. Demnach rauchen und trinken die Schüler weniger als noch vor zwei Jahren. Allerdings habe der Gebrauch von E-Zigaretten und E-Shishas zugenommen. Auch der Cannabis-Konsum sei gestiegen. Eine Erklärung dafür kann der Bericht nicht liefern. Die Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig von den Grünen bezeichnet die Entwicklung lediglich als „Trend der Jugendkultur“. Was bei Jugendlichen gerade ‚in‘ ist, wandelt sich schnell.

 

Konkret konsumieren derzeit 17 Prozent der Befragten regelmäßig oder häufig Alkohol, Cannabis oder Tabak. Harte Drogen spielen bei immer weniger Schülern eine Rolle, lediglich der Konsum von Ecstasy sei leicht angestiegen. Hauptmotivation für den Drogenkonsum sind Neugierde und der Wunsch den Alltag zu vergessen und sich als Teil der Gemeinschaft zu fühlen. Viele der Befragten hätten zudem den Wunsch, mit fachkundigen Erwachsenen über ihren Cannabis-Konsum zu sprechen, berichtet Regina Ernst, Leiterin des Frankfurter Drogenreferats, das sich für einen anderen Umgang mit dem Drogenkonsum von Jugendlichen ausspricht. Durch die derzeitige Rechtslage sind die Möglichkeiten zur Drogenberatung an Schulen jedoch eingeschränkt. „Wenn Lehrer merken, dass ein Schüler vermutlich Cannabis konsumiert, müssten sie die Schulleitung, die Polizei und die Eltern informieren.“ so Renate Lind-Krämer, Mitarbeiterin des Drogenreferats. Die Schüler seien deswegen abgeschreckt und auch den Lehrern wird es dadurch erschwert das Thema ohne Druck anzusprechen.

 

 

 

 

 

5 Antworten auf „Frankfurter Jugendliche kiffen lieber

  1. HARDO

    hallo ,warum dürfen jugentliche schon mit 16 jahren bier und wein konsumiern,aber eine tüte grass rauchen gar nicht,komische politik? die droge alkohol ist aber erlaubt und legal,obwohl es genug alkoholtote gibt,die dagegen relativ weiche droge cannabis nicht?,wo es keine thc toten gibt? seltsam das der giftige Alkohol gesellschaftlich vorgezogen wird,dann ist doch alkohol und nikotin die einstiegsdroge nummer 1 und nicht das cannabis,sagen wir mal so ,wenn denen cannabis besser gefällt ,jedem das seine,es gibt schlimmeres als gelegentlich mal einen durchziehen. besser als aggresiv und stinkbesoffen,da peilt man doch gar nichts mehr

  2. Kunibert

    13 bis 18? Sonst wurden doch immer erst Schüler ab 15 gefragt.
    Überprüft doch mal die Zahlen, es kursieren unterschiedliche Angaben.

  3. Ralf

    Alkohol nimmt man z.B. um Bakterien abzutöten, es ist im Gegensatz zu den Cannabinoiden ein in Wasser lösliches Zellgift, das an jede Stelle und in jede Zelle des Körpers heran kommt und deswegen, wie eigentlich jeder weiß, ein Desinfektionsmittel. Die Alkis saufen also Gehirnzellen abtötendes Desinfektionsmittel! Das gehört für mich in die gleiche Klasse wie Benzin schnüffeln ! Unsere Politiker sind also fast ohne Ausnahme, übrigens ähnlich wie der Durchschnitt der Bevölkerung, mehr oder weniger desinfektionsmittelsüchtig und wenn man das weiß sollte man sich weder über ihren Prohibitionswahnsinn noch über ihre sonstigen Menschen- und Lebens verachtenden Entscheidungen mehr wundern!

  4. HARDO

    also vom geschmack und aroma her gefällt mir cannabis besser der alkohol ,dieser verursacht bei mir brechreiz,verstehe nicht was da gut dran sein soll?die matschbirne am nächsten morgen und das man sein schlüssel oder sein ausweiss verloren hat,oder aufn gehweg stürtzt und sich den kopf aufschlägt ,schönen dank,dann lieber doch ein gepflegtes tütchen grass zum chillen von mutter natur ohne desinfektionsmittel

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