Dienstag, 3. November 2015

Bis zu acht Tonnen Cannabis für Uruguay jährlich

 

Die Uruguayanische Drogenbehörde liefert erste Zahlen

 

flagge-uruguay

Das lateinamerikanische Land hatte bereits vor zwei Jahren die Abgabe von Cannabis unter staatlicher Aufsicht beschlossen, die konkrete Umsetzung ließ jedoch auf sich warten. Jetzt hat der Chef der Drogenbehörde (Junta Nacional de Drogas) Milton Romani gegenüber der Nachrichtenagentur AFP konkrete Zahlen genannt. Demnach soll Uruguay jährlich zwischen sechs und acht Tonnen Cannabis produzieren, um die Nachfrage der schätzungsweise 160.000 regelmäßigen Cannabis-Konsumenten zu bedienen. Laut Romani sei nun auch endlich alles bereit für den Startschuss sein. Lediglich einige Softwarekonfigurationen für die Registrierung und die Abgabe in den Apotheken stünden noch aus.

 

Für die Produktion wurden Anfang Oktober zwei Unternehmen ausgewählt, die zukünftig Cannabis von etwa zwei Tonnen jährlich produzieren sollen. Wenn alles gut läuft, sollen nach und nach mehr Anbaulizenzen vergeben werden, um die Produktionsmenge zu steigern.

 

Das Cannabis soll dann an Apotheken verteilt und ausschließlich an registrierte Konsumenten angegeben werden. Um sich registrieren lassen zu können, muss man die uruguayische Staatsbürgerschaft besitzen oder mindestens zwei Jahre im Land gelebt haben. Damit bleibt es für Besucher unmöglich sich legal Cannabis zu beschaffen, wodurch jeglicher Drogentourismus unterbunden werden soll.

 

5 Antworten auf „Bis zu acht Tonnen Cannabis für Uruguay jährlich

  1. Papa

    Gut dass die Touristen nichts im Laden bekommen dann ist der arme kleine Dealer an der Ecke nicht arbeitslos. So wird der Schwarzmarkt aber nicht abgeschafft.

  2. MSBanana

    Klar, von jetzte auf Null sowieso überhaupt jaaa nischte! Steht fest!!
    Aber irenswann – warum denn nicht ?
    Alsdann, Greets

  3. MSBanana

    Bumms, 160000 Konsumenten : 8000 kg UruWeed = 20 kg Weed pro User pro Jahr nettschlescht ! Hin.

  4. E.B.

    Weed pro User = 8.000 kg / 160.000 = 50 g. Da die Kriterien für regelmäßigen Konsum wohl auch in Uruguay ziemlich niedrig sind, könnte das schon hinhauen. Eigenanbau und Schwarzmarkt sättigen den Rest des Bedarfs.

  5. Ralf

    Na,dann registriert euch mal schön in Uruquai, den Kifferstern gibts dann später. Alles klar? Nur die dümmsten Kälber registrieren sich beim Metzger selber !!!

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