Sonntag, 12. Juli 2015

CBD-Öl für Babies?

Wenn Verklärung von Hanf beginnt gefährlich zu werden

 

CBD-Öl-Massageoel

 

von Maximilian Plenert

 

Cannabidiol (CBD) ist nach THC der bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Da CBD nicht den rechtlichen Beschränkungen wie Cannabis und THC unterliegt, ist Medizinern, Forschern, Patienten und Pharmafirmen ein leichter Zugang möglich. Daher findet es eine immer breitere Verwendung. Bekannt ist insbesondere der Einsatz gegen Epilepsie von Kindern. Die eindrucksvollen Bilder von der direkten Wirkung und die Berichte durch Eltern, die endlich ein Mittel gegen das Leiden ihrer Kinder gefunden haben, haben in den USA zu einer regelrechten Bewegung betroffener Eltern und in fast einem Dutzend Bundesstaaten zur Legalisierung von CBD geführt.

 

Die Erforschung von CBD steckt jedoch noch in den Kinderschuhen. Im Gegensatz zu dem gut erforschten THC weiß man noch wenig darüber wie und wo CBD im Körper wirkt. Viele Erkenntnisse über die medizinische Wirkung von CBD sind noch wenig fundiert und beruhen z.B. auf Tierversuchen oder Einzelfällen. Der Einsatz bei Epilepsie wird derzeit durch Studien für das CBD-Medikament Epidiolex wissenschaftlich untersucht. Gesichert ist zudem die entkrampfende Wirkung bei Bewegungsstörungen wie Spastiken bei MS. Seine antipsychotische Wirkung wird an Schizophrenie-Patienten erforscht. Über die entzündungshemmende und angstlösende Wirkung von CDB weiß man bisher nur wenig, ebenso wenig fundiert ist das Wissen zu seinen neuroprotektiven und antibakteriellen Eigenschaften.

 

„Bei CBD würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen.“

 

Die Gefahren von Cannabis als Genussmittel werden von einigen Hanffreunden leider ebenso vehement geleugnet wie sie von Hanfgegner übertrieben werden. Cannabis als verbotene Medizin wird zu einem natürlichen Wundermittel anstellte der Chemie der bösen Pharmaindustrie verklärt. Bei CBD führte ein solches Denken zu wie Frage „Kann man mit CBD auf Olivenöl-Basis ein Baby behandeln, da in der Muttermilch ja auch CBD ist?“ wie ich sie jüngst auf Facebook fand. Binnen einer Stunde kamen die Antworten „Ich würde es bejahen ist aber nur meine Meinung“ und „Bei CBD würde ich mir überhaupt keine Sorgen machen. Bei THC ist ja die Psychoaktivität das „Gefährliche“, die gibt es bei CBD nicht. In meinen Augen absolut bedenkenlos.“

 

Zuallererst ist in Muttermilch kein CBD enthalten. Man fand in einer Studie ein Endocannabinoid, welches am CB1 andockt. Dieses soll den Saugreflex der Neugeborenen beeinflussen. CB1 Rezeptoren sind auch bereits vor der Geburt in der weißen Hirnsubstanz zu finden. Das bedeutet jedoch nicht, dass von außen zugeführte Cannabinoide bei Babys „natürlich“ und damit ungefährlich sind. Im Gegenteil, die Studie zeigt, dass Cannabinoide die Hirnentwicklung beeinflussen und damit stören können.

 

Durch die Erforschung von CBD in Medikamentenstudien zu Epidiolex wissen wir von den Nebenwirkungen einer solchen Behandlung. Die Hälfte der Probanden einer Studie klagen über Benommenheit und Müdigkeit. Weitere häufige Nebenwirkungen waren mehr oder weniger Appetit und Gewichtsänderungen in beide Richtungen sowie Durchfall. Über die mögliche Langzeitwirkung von CBD bei Kindern weiß man noch nichts. Bei der Einsatzform Öl kann es gerade bei einem Baby leicht zu hohen Konzentrationen von Wirkstoff pro Kilogramm Körpergewicht sowie zu erheblichen Wirkstoffschwankungen kommen.

 

Auch Cannabidiol sollte nur fachgerecht eingesetzt werden

 

Bei dem Einsatz von CBD bei Epilepsie von Kindern sollte man beachten, dass Epilepsie eine schwere Erkrankung ist, die Nebenwirkungen anderer Arzneimittel hier stark sind und es viele Fälle von Therapieresistenz gibt. In dieser Kombination könnte man die möglichen Schäden durchaus in Kauf nehmen, bei anderen Diagnosen sieht es ganz anders aus. Von einem leichtfertigen Einsatz von CBD bei Babys ohne fachkundige Beratung kann daher nur abgeraten werden.

 

13 Antworten auf „CBD-Öl für Babies?

  1. Lars Rogg

    Wenn Verklärung von Hanf beginnt gefährlich zu werden??
    Seit wann lernen eure Autoren bei der Bild??
    Schon im Untertitel so eine fragwürdige Aussage zu bringen finde ich sehr seltsam. Mit exakt diesem Argument dürfte natürlicher Hanf mit seiner Vielzahl an noch nicht erforschten Wirkstoffen, niemals legalisiert, oder zu medizinischen Zwecken frei gegeben werden. Da spielt ihr den legalisierungs Gegnern sauber in die Hände. Das man bei Babys andere Maßstäbe ansetzten muss, steht ausser Frage. Das trifft aber bei allen Medikamentengaben bei Säuglingen und Kleinkinder zu. Ob erforscht oder nicht. Mit dem Argument der Unerforschtheit, leidenden ihre Medikamente madig zu machen ist sehr fragwürdig.
    Mit diesem Argument, hätte man niemals Hansamenöl auf wunde Babyhintern oder deren neurodermitis verseuchte Haut geben dürfen, obwohl es so vielen hilft. Empirische Werte haben auch ohne die Forschung eine Wert. Eure Argumentation ist die gleiche, wie die der Pharma und der Regierung. Eltern, die leidende Kinder haben, mit so einem Untertitel unnötig zu verunsichern finde ich falsch. Aufklärung sieht anders aus Ihr offensichtlich nicht…

    ps : einen ähnlichen Text hab ich vor ein paar Minuten schon mal versucht zu posten. Ging aber nicht. Sollte es tatsächlich im Laufe des Tages doppelt erscheinen, dann bitte den ersten löschen…

  2. Surak

    Hehe, ja – irgendwie schon: „Die Unbedenklichkeit ist nicht bewiesen“ ist glaub ich so eine klassische Prohibitionistenaussage. Man kann aber auch die Unbedenklichkeit von Trinkwasser und Atemluft nicht beweisen – nachweisen vielleicht eine Verunreinigung, aber wo man keinen „Fehler“ findet beweist das nun mal nicht, daß es keinen Fehler geben kann.

    Ich schlage vor, wir ernennen Klaus Hipp zum Bundesdrogenbeauftragten: Kein anderer hat jemals im Werbefernsehen so eine vertrauensvoll-verbindliche Aura ausgestrahlt, oder?
    Also gefährlicher als eine versehentlich eingesperrte Wespe hinter’m Moskitonetz im Kinderwagen, die dort in Panik gerät, während Mutti vor’m Supermarkt mit Frau Suhrbier schwafelt, wird CBD vermutlich nicht sein. Sonst würden Rehe und Karnickel vielleicht auch keine Hanfblätter fressen. Kartoffel- und Tomatenblätter lassen sie ja auch in Ruhe…

    Baby’s leben nun mal gefährlich – und ich glaube, sie wissen darum und tun es dennoch freiwillig! 😀

  3. Haferflocke

    Maximilian Plenert (er ist übrigens vom DHV) hat mit seinem Text doch vollkommen recht. Die Langzeitfolgen der Anwendung von CBD bei Babies sind wenig erforscht und es gibt Hinweise, dass Cannabinoide die Hirnentwicklung beeinflussen können. Also sollte man nicht leichtfertig bei kleinen Wehwehchen CBD an Babies anwenden, sondern den möglichen Nutzen gegenüber den unbekannten Langzeitfolgen abwägen.
    Er macht auch nicht Leidenden Menschen ihr Medikament madig, sondern weist darauf hin, dass auch nichtberauschende Cannabinoide die Hirnentwicklung beeinflussen können und deshalb Vorsicht geboten ist. Allerdings treten die möglichen Nebenwirkungen bei äußerst schweren Erkrankungen in den Hintergrund, wodurch in der Öffentlichkeit der Eindruck entsteht, dass CBD ein Wundermittel sei, das auch bedenkenlos bei Babies angewendet werden könne.
    An umfangreichen Studien führt auch bei CBD und anderen Cannabinoiden kein Weg vorbei, wenn man sich nicht blind in vermeidbare Gefahren stürzen will.

    Als kleines Beispiel für ein vermeintliches Wundermittel möchte ich an Radithor erinnern. Radithor wurde nach dem ersten Weltkrieg bis 1931 in den USA verkauft. Es war mit Radium versetztes Wasser. Damals war die Einstellung zu Radioaktivität eine deutlich positivere als heute: Radioaktivität war modern und der Inbegriff der Zukunft. So wurde auch Radithor recht bedenkenlos verkauft. Es sollte bei einigen Krankheiten eine heilende Wirkung besitzen und durch seine Stahlung den Körper mit neuer Energie versorgen. Ein damals prominenter Sportler hat vertrauensvoll große Mengen des radioaktiven Wassers über Jahre getrunken. Als Folge fielen ihm Zähne und Teile des Unterkiefers aus, er bekam Krebs und starb schließlich unter Qualen.

    Es ist mir klar, dass Cannabinoide deutlich anders zu werten sind als radioaktives Wasser, aber dennoch sollte man nicht voreilig urteilen und Babies unerforschten Risiken aussetzen, die in keinem Verhältnis zu ihrer Erkrankung stehen. Das wäre genau die Gefahr, die durch die Verklärung von Hanf entsteht.

  4. Lars Rogg

    Bei einem Mittel, dass seit Jahrtausenden verwendet wird und zwar in seiner original Darreichungsform, nämlich Hanfblüten und Konzentrate (Haschisch), ist so eine Panikmache kontraproduktiv. Wenn davon seit Jahrtausenden kein menschlicher Verlust bekannt ist und das obwohl sehr, sehr viele verschiedene Cannabinoide darin sind, die nahezu alle noch unerforscht sind, dann sind die Zweifel, aus meiner Sicht, völlig überzogen. Das man bei Babys, bei absolut jeder Medikamentengabe, vorsicht an den Tag legen muss, hab ich schon erwähnt. Wie bei jedem unbekannten Mittel, ist ein Herantasten and die richtige Dosis obligatorisch. Ich hab auch nicht die allgemein nötige Vorsicht, die beim Drogen verabreichen von Nöten ist, kritisieren wollen, sondern den reisserischen Untertitel, der einfach masslos übertreibt. Nur weil Plenert vom ach so tollen DHV ist, sollte er sich mit seinen Untertiteln nicht an die Bild anlehnen. Das war mein einziger Kritikpunkt. Der Untertitel: „Obacht beim dosieren von CBD“ hätte den selben Zwek erfüllt. Aber hier von einer Gefahr zu sprechen ist mir zu unbedacht. Niemand will Kindern, unbedacht, Gefahren aussetzen. Ihre Eltern schon gar nicht. Aber jemand der vor der Wahl steht, ultima ratio oder nicht, könnte von so einem Untertitel unnötig verwirrt werden. Insbesondere dann wenn bis her keinerlei empirische Werte, im negativen Sinne, vorliegen. Den vergleich mit dem nicht seit tausenden Jahren bekannten Radithor zu bringen, ist blanker Unsinn.

  5. Haferflocke

    Es ist mir bewusst, dass die heilsamen Wirkungen des Hanfs schon sehr lange von Menschen genutzt werden und die Nebenwirkungen für Erwachsene gering sind.
    Ich bin mir allerdings auch sicher, dass es Maximilian Plenert nicht nur auf eine Vorsichtige Dosierung bei der CBD-Anwendung bei Babies geht, sondern um die Frage, ob man in manchen Fällen sogar ganz auf CBD verzichten sollte, weil es Hinweise darauf gibt, dass auch CBD einen störenden Einfluss auf die Gehirnentwicklung haben kann. Reißerisch finde ich den Untertitel unter diesem Gesichtspunkt nicht, da eben wirklich zu wenig über die CBD-Anwendung bei Babies und Kindern bekannt ist, um von einem ungefährlichen Medikament zu sprechen. Natürlich kann es sein, dass irgendwann durch Studien belegt wird, dass eine Therapie mit CBD bei Babies nur vernachlässigbare Folgen für sie in ihrem zukünftigen Leben haben wird. Aber gerade weil es Hinweise auf eine veränderte Gehirnentwicklung unter dem Einfluss von CBD gibt, ist es sehr zu begrüßen, wenn auch von Befürwortern von Cannabis als Medizin die überschwänglichen Erwartungen an CBD etwas gebremst werden und darauf hingewiesen wird, dass noch nicht genügend Erkenntnisse über die Langzeitfolgen der Anwendung von CBD bei Kindern und vor allem Babies vorliegen, um sich keine Sorgen machen zu müssen.
    Daher fand ich den Vergleich mit Radithor nicht vollkommen unsinnig. Es wurde von vielen bedenkenlos konsumiert obwohl man wenig darüber wusste. Und Radioaktivität begleitet die Menschheit schon länger als Hanf. In geringem Maß enthält unsere ganze Nahrung radioaktive Elemente. Nur weil das von Natur aus so ist und schon immer so war macht es sie nicht harmlos.
    Spätfolgen fallen eben nicht von heute auf morgen auf. Es sind umfangreiche Studien notwendig um Spätfolgen von Medikamenten von zufällig auftretenden geistigen oder körperlichen Erkrankungen zu unterscheiden. Diese Studien gibt es eben in diesem Ausmaß noch nicht, aber sie sind wichtig um entscheiden zu können, ab welcher Schwere einer Erkrankung bei einem Kind oder Baby der Einsatz von CBD angebracht ist und nicht in späteren Jahren mehr Probleme als die ursprüngliche Krankheit mit sich bringt.
    Wenn CBD der letzte Ausweg ist, dann lassen sich Eltern bestimmt auch nicht von einem reißerischen Untertitel abhalten. Aber in allen anderen Fällen müssen sich Eltern im Klaren darüber sein, dass es Hinweise dafür gibt, dass sogar CBD die Gehirnentwicklung beeinflussen kann. Das ist eine potentielle Gefahr, die man nicht leichtfertig eingehen sollte. Wenn mehr Erkenntnisse aus Studien an schwer erkrankten Kindern gesammelt wurden, dann wird man auch mit größerer Sicherheit sagen können, wie CBD die Gehirnentwicklung verändert und ob es harmlos genug ist, um es häufiger an Babies anzuwenden. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg auf dem man die Lobpreisungen mäßigen und die möglichen Folgen im Auge behalten sollte.

  6. Lars Rogg

    Nun da bin ich völlig anderer Meinung. Die hab ich oben schon zum Besten gegeben. Wiederholen scheint hier nix zu bringen. Der Vergleich von Radithor und CBD ist genauso unpassend wie der von Christal und Ringelblumensalbe. Wie ich zu Medikamentengaben bei Kleinkindern stehe ist auch wieter oben nachzulesen. Das hab ich gar nicht kritisiert. Hast Du meinen Text gelesen ?? Von einer Gefahr zu sprechen, wo noch keine erwiesen ist, ist und bleibt faktisch falsch. Einen vorsichtigen Umgang einzuforden ist der richtige Weg, keine Panikmache. Davon wirst Du mich nicht abbringen. Jedem seine Meinung.

  7. El Cóndor Pasa

    Hi, also zur Sache mit den Babys: Säuglinge sollten stets nur von Ärzten behandelt werden!
    Ich bin leider Epilepsie-Patient, diese Krankheit ist sehr heimtückisch wie auch schon oft berichtet wurde.
    Ich wollte an dieser Stelle nur loswerden das CBD wirklich hilfreich sein kann, denn trotz Medikamenten gibt es Manchmal Phasen in dem Vermehrt Anfälle mit Bewusstseinsverlust auftreten und ich danach oft mit Platz/Schürf Wunden wieder aufwache.
    Jedoch seitdem ich bei bekannten mitrauch ist es schon seit einem Jahr nichtmehr so heftig aufgetreten. In Amsterdam gibts eine Sorte namens Big Bang, top nur leider in Germany nicht zu haben..

    LG

  8. Ralf

    Typisch DHV, solche pseudowissenschaftlichen Artikel muß er eben absondern um seinem Gekungel mit den Verbrechern die seit bestehen der BRD die Menschenrechte brechen und uns dabei Übelstes bis zur Bedrohung unseres Lebens und auch begangenen Morden angetan haben, zu rechtfertigen und ihm einen seriösen Anstrich zu geben. Die müssen doch mittlerweile aufpassen, daß sie nicht auf ihrer eigenen Schleimspur ausrutschen.

  9. bernd

    Ohne den DHV gäbe es in Deutschland keine ernsthafte Diskussion. Um ernst genommen zu werden und sich nicht angreifbar zu machen, muss man seriös und ehrlich agieren. Nur so überzeugt man die Massen.
    Bei Medikamenten geht es tatsächlich um definierte Wirkstoffkonzentrationen mit, in Studien reproduzierbar bewiesenen Effekten. Alles andere ist Esoterik und Schamanentum.
    Geht es um Medizin ist Seriosität gefragt, weswegen der Eigenanbau und Selbstmedikamentierung auch keine (massentaugliche) Lösung sein kann.

  10. rzt

    Stellt euch vor, euer Kind leidet an Epilepsie, 2-5 mal am Tag bekommt es einen Anfall.
    Gerade bei Kindern werden Barbiturate dagegen eingesetzt. Wer sich mal über Barbiturate kundig macht, sollte dann Cannabis als gar nicht mehr gefährlich einstufen….

  11. nope sicher net ^^

    Wieso nur CBD finde auch Kinder solletn mit THC behandelt werden.
    In USA passiert das und rettet die leben der Kleinen.
    Ich finde das fast alle Studien die was mit Cannabis einfach nur nicht objektiv sind.
    Gerade in der Hirnforschung wird oft nur mit Thc gearbeitet , das ist einfach witzlos.
    Und eine Studie die Cannabis in irgend einer weiße negativ beleuchet und halbwegs objektiv ist habe ich ncoh nie gesehen. Und das liegt cnih daran das ich sie nicht sehen will!!
    Ich meine die Kinder bekommen sonst von der pharmaindustrie hergestellte Medikamente, wie eben schon erwähnt Barbiturate bei epilepsie , da brauch man ja gar nicht weiterzudenken oder ?

  12. Lars Rogg

    @rzt und nope…
    eure Überzeugung widerspricht der Meinung dieser „Forscher“. Auch hier ist die Angst größer als die Erfahrungen der CBD Befürworter. Deren Argumente hören sich an, wie die Argumente der kategorischen Cannabis Gegener. Empirische Werte sind bei denen nichts wert. Wer die heutigen Beipackzettel gängiger Medikamente liest, nimmt ohne zu zögern CBD. Vorsichtig dosiert und wirksamer als viele gängige Medikamente. Aber empirische Werte zählen wohl nichts mehr…muss alles bis ins letzte Molekül erforscht sein.?? Nein, muss es nicht. Mit diesem Argument hätte kein urtümliches Volk ihre, auf Überlieferung basierende, Heilkunde erfolgreich ausüben können. Die Arroganz der westliche Heilmedizin steht über allem…pech für kranke Kinder !!

  13. fl00ri

    also bei THC würde ich schon aufpassen und es lieber nicht verabreichen, vor allem bei Ungeboren, Neugeborenen oder Kleinkindern. http://derstandard.at/1389858319981/Cannabis-beeintraechtigt-Gehirnentwicklung-des-Foetus
    CBD hingegen soll einen eher schützenden Effekt aufweisen. Allerdings würde ich auch hier nur ungern eine Verabreichung in den jungen Jahren in Betracht ziehen. Schließlich kommen diese Stoffe nicht isoliert daher sondern sind in einer Mixtour mit anderen Stoffen, die auch ihre Wirkungen entfalten (bei CBD-öl diverse Terpene uvm). Die Dosis macht das Gift, der wichtigste Grundsatz (aber natürlich auch eine spürbare Wirkung)…
    Letztlich muss das jeder selbst entscheiden.

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