Mittwoch, 8. Juli 2015

Die bösen Haschgift-Verharmloser vom DHV

Auch die “FAZ” kann sich mal irren

 

von: Redaktion Hanfjournal

 

RE-Legalisierung in Sicht
Unauffindbar: Das DHV-Zitat Artwork by mark marker

 

 

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung setzt im deutschsprachigen Raum die journalistischen Maßstäbe. Falsche Zitate, Tipp- oder Interpunktionsfehler sowie holprig formulierte Beiträge sind der Redaktion in der Main-Metropole ein Graus. Wer für die “FAZ” kommentieren darf, gilt im Allgemeinen als kompetent.

 

So wie Prof. Rainer Matthias Holm-Hadulla, der sich gestern in der “FAZ” negativ zur einer Regulierung von Cannabis geäußert hat. Die hält der Professor für Psychotherapeutische Medizin an der Universität Heidelberg für gefährlich.  Der Seitenhieb, den der DHV dabei abbekommt, beruht allerdings auf lausiger Recherche. Holm-Hadulla schreibt über den Zusammenhang von Cannabiskonsum und dem Auftreten von Psychosen:

 

“Ähnliches findet sich beim zweiten Google-Treffer, dem Deutschen Hanfverband. Auch hier wird behauptet, dass länger andauernde schizophrene Psychosen, die bei einem Prozent der Bevölkerung aufträten, bei Cannabiskonsumenten mit 1,2 Prozent nur geringfügig häufiger vorkämen.”

 

Der Link zur Quelle im “FAZ”-Artikel fehlt, was wohl seinen Grund hat. Denn sowohl die Aussage als auch die Zahlen (1 und 1,2 Prozent) sucht man auf der Webseite des DHV vergeblich. Doch selbst wenn der Professor Recht hätte, verrechnet er sich zugunsten seiner eigenen These: “Dies wäre […] beträchtliche Steigerung auf 160 000 Erkrankte mehr allein in Deutschland.”  Aber nur, wenn Deutschland 80 Millionen Kiffer hätte. Es gibt aber nur knapp eine halbe Million, die den Zahlen er Regierung zufolge ein “problematisches Konsummuster” aufweisen. Holm-Hadulas Rechnung zufolge wären es 1000, nicht 160.000. Egal ob Absicht oder Rechenschwäche, hier wird eine Krankheit mit extremen Übertreibungen drogenpolitisch instrumentalisiert.

Der DHV schreibt zum Thema “Cannabis und Psychosen” in seinen FAQs:

 

“Kann Cannabis Psychosen verursachen?

Seit immer mehr Deutsche realisieren, dass Cannabis nicht gefährlicher als Alkohol ist und auch nicht den zwangsweisen Abstieg in die Heroinabhängigkeit bereitet, konzentrieren sich Gegner einer Legalisierung verstärkt auf das Risiko einer Psychose durch Cannabiskonsum.

Es gibt verschiedene Studien die nahelegen, dass es einen Zusammenhang zwischen Cannabis und Psychosen gibt. Ob aber diejenigen Menschen, die Cannabis konsumieren, eher an Psychosen erkranken, oder umgekehrt diejenigen Menschen die sowieso ein erhöhtes Psychoserisiko mit sich tragen auch eher zum Konsum von Cannabis neigen, bleibt unklar. Statistisch gesehen erhöht der Konsum von Cannabis die Wahrscheinlichkeit an einer Psychose zu erkranken genau so stark, wie das Wohnen in einer Großstadt.

Einzelne Betroffene berichten dennoch immer wieder, dass Cannabiskonsum bei ihnen eindeutig zur Entstehung einer Psychose beigetragen hat. Dies ist nicht auszuschließen, da auch viele andere Faktoren kurzfristig zur Entstehung einer Psychose beitragen können. Auch Alkohol und andere Substanzen haben dieses Potential.

Menschen mit psychischen Vorerkrankungen sollten auf jeden Fall besondere Vorsicht beim Konsum von Cannabisprodukten an den Tag legen.”

 

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26 Kommentare
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Lars Rogg
Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Die Angst vor dem Zeug ist größer als das Zeug selber. Der tolle Prof. hat es wohl selbst nie ausprobiert, darf aber seine unqualifizierte Meinung zum Besten geben. Hört sich so an, wie das blödsinnige gequatsche der anderen Gegner, von Mortler, Merkel, Vogelsang bis Thomasius. Die neuen Helden der Dummheit !!!

Margarete Blohm
6 Jahre zuvor

Schon beim Lesen des Artikels bekam ich Augenkrebs und konnte ihn gar nicht zu Ende lesen, daher freue ich mich über die entsprechende Auswertung! Aufgefallen ist mir das der Artikel inzwischen 4449 x bei Fb weiterempfohlen wurde, während die positiven Artikel zum Thema z.B. http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/cannabis-freigabe-jetzt-bloss-nicht-das-l-wort-sagen-13672510.html es nur auf 289 Facebook Empfehlungen gebracht haben. Dies zeigt wie verzweifelt der durchschnittliche FAZ Leser am ewig gestrigen Denken festhält. Bei einer nicht aufzuhaltenden Freigabe einer viel geschätzten Heilpflanze könnte eine Selbsthilfegruppe den Konservativen sicher ein wenig Halt geben, wenn ihr altes Weltbild einstürzt.

Bernd
Bernd
6 Jahre zuvor

In dem Artikel steht soviel Mist, dass man seitenweise schreiben müsste.
Am Besten finde ich die Kausalkette “Gras rauchen – Tod von Rockstars” u.a. am Beispiel von Amy Whinehouse. Wie im aktuellen Spiegel zu lesen ist, hatte sie mit neun Jahren die Trennung ihrer Eltern zu verkraften, wurde mit 13 mit Antidepressivum voll gepumpt und war bereits als Jugendliche Alkohol abhängig.

Was der Prof. beweißt, ist das er unfähig ist, wissenschaftlich zu arbeiten bzw. andere Einflussfaktoren zu berücksichtigen.

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Bernd
6 Jahre zuvor

Ganz offensichtlich geht es hier nur um Hetze…was für ein loser !!!

Mörnest
Mörnest
6 Jahre zuvor

Nur weil jemand nen Dr. oder Prof. Titel Trägt, bedeutet es nicht automatisch, das dieser jene Inteligent ist. Fachidioten gibt es Überall. Auch Menschen die ihren Titel durch Betrug ergattert haben und eben solche die sich für ihre Überzeugungen bezahlen lassen. Sucht euch aus was passt. Und dem Herrn Spezialisten, der mit Sicherheit hier mitliest, hören Sie bitte auf Lügen zu erzählen und wenn sie schon mitreden wollen, dann bitte aktuelle Forschungen mit echten Zahlen und Quellenangabe, dann richtig zitieren und man sie auch für voll. Für das im Artikel genannte geben wir Ihnen eine 6 setzten, Thema verfehlt.

Mörnest
Mörnest
6 Jahre zuvor

und mir ne Fünf, zwischen man und sie kommt ein nimmt.

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Mörnest
6 Jahre zuvor

Keine Sorge…das merkt die Pfeife eh nicht. Allein Deine Selbstkritik ist eine eins wert. Sowas kennt dieser Prof. gar nicht… 🙂

Es geht um VIEL ... ... Viel Geld ;-)
Es geht um VIEL ... ... Viel Geld ;-)
Antwort an  Margarete Blohm
6 Jahre zuvor

Huhu 😉 Was regiert nochmal die Welt … ? Richtig! 🙂 Das GANZE erinnert mich seltsam an die Kampagnen der Tabak-Industrie … nur diesmal anders herum. Wie viel Professoren und wund wissenschaftliche Studien gab es da zur Harmlosigkeit? Klingelts? 😀 Übrigens finde ich den von Dir zitierten Artikel der FAZ, in seinen unterschwelligen und meiner Ansicht nach menschrechtsverletzenden Aussagen, zum Teil nicht weniger problematisch. Nur etwas subtiler aufgemacht. Du weisst ja … zuerst lachen sie über dich … dann bekämpfen sie dich … dann … 😉 Stellt EUCH auf noch viel mehr solcher “Machwerke” ein. Nehmt diese “Bewegung”, die “Energie” an und leitet sie auf die Verursacher zurück. Tretet mental einen Schritt auf die Seite und leitet geeignete Gegenmaßnahmen ein.… Weiterlesen »

Crest
Crest
6 Jahre zuvor

Viel Feind, viel Ehr oder: Die Privilegien des Art 5 GG verpflichten. Aber der Reihe nach. Der hier kritisierte Artikel aus der FAZ beginnt mit einer Anekdote, die nach Ansicht des Autors allerdings nicht anekdotenhaft ist: ” Nach guten Schulleistungen und der Aufnahme in eine Stiftung für besonders Begabte blieb er weit unter seinen Möglichkeiten. Er konnte seine Einfälle nicht festhalten und einmal ausgewählte Ideen nicht umsetzen. Leichte Konzentrations- und Antriebsstörungen fielen ihm selbst auf. Er kam aber nicht auf die Idee, dass dies etwas mit seinem jahrelangen Cannabiskonsum zu tun haben könnte. Er ließ sich auf einen Abstinenzversuch ein. Es dauerte einige Monate, bis er wieder gezielt arbeiten konnte. Dann absolvierte er sein Examen mit Auszeichnung, erhielt eine Dozentenstelle,… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Crest
6 Jahre zuvor

Ach Crest…wissentschaftlich Studien sind das eine, subjektive Erfahrungen bei einem selber oder Freunden und Bekannten das andere. Ich kenne fast nur erfolgreiche Menschen die Cannabis zur abendlichen Entspannung oder zur Förderung ihrer Kreativität nehmen. Künstler, Betriebsmeister, Geschäftsführer, Bauarbeiter, Brauer, tolle Boxer, Gärtner, Lehrer und Kindergärtnerinnen sind darunter. Keiner zeigt intelektuelle Ausfallserscheinungen, Mangelerscheinungen in ihren Gefühlswelten, deren Fantasie, Einfühlungsvermögen oder Probleme im führen von schönen, erfüllenden Beziehungen. Jedenfalls nicht mehr als “normale Menschen”. Gegen diese oben genannten Menschen bin ich der loser, und ich kiffe nur ganz selten. Der Bullen wegen. Als ich es noch häufiger getan habe, hat es mir sehr bei der Pflege meiner dementen Mutter geholfen. Das Zeug hat mir damals, im wahrsten Sinne, meine Nerven gerettet. Inzwischen… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Das was Sie von sich geben errinert stark an sie Aussagen des Herrn Thomasius.
Sie müssen doch kein pseudonym verwenden 🙂

André B.
André B.
6 Jahre zuvor

hahahaha Lars , glaube das hat gesessen 😉

André B.
André B.
6 Jahre zuvor

wenn ich das immer lesen muss …. Cannabis macht das …… , Cannabis ist dafür verantwortlich … u.s.w. Hier ein Auszug aus einer Mail die ich an einen Arzt geschrieben habe. Anlass waren seine Falschinformationen die er in der OTZ (Ostthüringer Zeitung) zum Besten gegeben hatte !!! Zum Abhängkeitspotenzial von Cannabis und zu der von Ihnen benannten Studie Dr. Kretzschmar schreibt : Zitat: “… Die psychische Gewöhnung (Abhängigkeit) kann (nicht muss) einen Cannabis-Konsumenten durchaus dazu verleiten, zu stärkeren Drogen zu greifen um den „unerwünschten Zustand“ zu beseitigen, der ihn dazu gebracht hat, Cannabis zu nehmen …” Ich antworte : 1.1. Mich würde sehr interessieren wie Sie darauf kommen das die vorherrschende Motivation zum Cannabiskonsum die Beseitigung eines “unerwünschten Zustandes” wäre.… Weiterlesen »

Michael Knodt
Antwort an  Crest
6 Jahre zuvor

Es wäre schön, wenn Sie auf meine Presse-Anfrage antworten anstatt unter einen Pseudonym den gleichen Unsinn wie in der FAZ zu verbreiten. Falsch gerechnet ist eben falsch, da helfen Worttiraden nicht. Und alles wieder mal ohne Quelle. Mein Tipp: Gehen Sie zur Bravo, da weht Ihnen anschließend kein Gegenwind ins Gesicht, wenn Sie lausig recherchieren. Wer schlecht recherchiert, macht sich unglaubwürdig. Da helfen weder ellenlange Comments noch rhethorisches Geschick. Einfach mal einen Fehler zuzugeben, macht auch das Einstehen für die eigene Überzeugung einfacher. Sie lmüssen sich hier von “dahergelaufenen” Kiffern vormachen lassen, wie sauber recherchiert wird. Glauben Sie wirklich, das macht ihre Haltung glaubwürdiger als einfach mal auf eine Presseanfrgae zu antworten.

Crest
Crest
Antwort an  Michael Knodt
6 Jahre zuvor

Was haben Sie denn geraucht Herr Knodt, dass Sie der Überzeugung sind, Ihre Presse-Anfrage sei an mich gegangen? Führt wilder Drogenkonsum zu wilden Spekulationen, oder haben wir es hier mit einer besonderen Form Hanf-induzierter Kreativität zu tun? 😉
Herzlichst Crest

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Crest
6 Jahre zuvor

Und wieder ein eloquentes aber beleidigendes Statement. Andere zu erniedrigen um sich selbst zu erhöhen spricht weder für Charakter noch ist es ein Beweis für tatsächliches Wissen. Es ist armselig und degradiert Sie zu einem Wichtigtuer. Gehen Sie in die Regierung. Da werden Leute wie Sie gebraucht. Die wollen die Bild- oder FAZ Leser unter den Menschen auch für blöd verkaufen…zugegeben, nicht so wortgewand. Sie könnten es weit bringen…

Crest
Crest
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Lars Rogg: “Sie könnten es weit bringen.”
Crest: Habe ich es denn noch nicht “weit gebracht”? 🙂
Herzlichst Crest

P.S.
Stay tuned. Ihr Beitrag von 00:05 soll noch beantwortet werden.

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Crest
6 Jahre zuvor

Ach herje darauf freu ich mich aber. Mein Höschen wird schon ganz nass vor Vorfreude. Sie haben sich doch schon offenbart. Sie haben nicht genug Arsch in der Hose, um mit Ihrem richtigen Namen zu schreiben, also kann ich Ihren steilen Werdegang nicht beurteilen. Aber, wie gesagt, zu einer politischen, das Volk verarschenden Karriere haben Sie durchaus noch Potential. Gehen Sie mal unters Volk und befragen Sie die Konsumenten. Ein paar weniger Studien lesen und sich der Realität annähern, würde Ihre Sichtweise möglicherweise objektivieren. Ich zweifle allerdings daran, dass das in Ihrem Interesse liegt. Sie wirken auf mich völlig vergeistgt. Also was soll da, bei Ihrer Antwort, schon rauskommen ??? Nix für ungut, aber Ihre Meinung ist mir völlig gleich.… Weiterlesen »

Crest
Crest
Antwort an  Lars Rogg
6 Jahre zuvor

Sie glauben doch nicht ernsthaft, junger Freund, dass ich nur mit dem leichten Florett pariere, wenn hier die schweren Säbel gebraucht werden (“…das blödsinnige gequatsche…”, “…menschrechtsverletzenden Aussagen…” , “..unfähig ist, wissenschaftlich zu arbeiten..”, “…bekam ich Augenkrebs…” , “…geben wir Ihnen eine 6 setzten…” (der Versuch eines eines Peer Reviews?)). It made may day. Will man sich in einer solchen Gemengelage kontruktiv beteiligen (sowas kann man hin und wieder tun, auch wider besseres Wissen und gegen alle Vernunft… :-)), bleibt einem (nur) der gezielte Einsatz taktischer Arroganz zur Analyse des geistigen Inhaltes beim Gegenüber analog dem Einsatz eines Brechmittels zur Analyse des Mageninhaltes eines Leidenden. Da wir den Eindruck haben, dass alles bis zur geistigen Galle hochkam, denken wir, dass soweit… Weiterlesen »

Lars Rogg
Lars Rogg
Antwort an  Crest
6 Jahre zuvor

Da isser wieder…zu feige seine Namen zu nennen, zu wortgewand um sinnvolle Aussagen zu tätigen. Wären Sie nicht so hoffnungslos vergeistigt, würden Sie nicht so hochgestochen Ihren Müll absondern. Würden Sie wollen, dass Otto normal Verbraucher Sie versteht, würden sie sich nicht nur so unzählige, ermüdende Worthülsen von sich geben. Was Sie machen ist rhetorische Masturbation. Wenn Sie Normalbürger erreichen wollen würden, anstatt hier herum zu wichsen, würden Sie sich einer Sprache befleißigen, die auch weniger abartig geil gebildete Leute, wie Sie, verstehen. Ist aber nicht Ihr Ansinnen. Sie wollen abspritzen. Schon mal mit U Porn probiert ?? Sie wollen mit Geschwalle eines intelektuellen Vollversagers beeindrucken. Wenn das alles ist ,was Sie können…Gäähn. Junger Freund ??? Hey Sie “alter Sack”.… Weiterlesen »