Montag, 9. März 2015

Musitipps März 2015

Omari Banks – Move On

 

Foto: Rootdown Records
Foto: Rootdown Records

 

Dass aus Profisportlern nach Ende ihrer Karriere einmal großartige Musiker werden können, hat nicht zuletzt Gregory Porter bewiesen. Nachdem Omari Banks seinen Cricketschläger an den Nagel hing, widmete er sich der Musik. Der Grundstein dafür wurde bereits in seiner Kindheit von Vater Bankie Banx, dem „Bob Dylan von Anguilla“, gelegt und durch Künstler wie Bob Marley oder Eric Clapton bekräftigt. Von einer Karibikinsel mit gerade mal 15.000 Einwohnern hat er sich aufgemacht die Welt zu erobern und wird dabei sicherlich Spuren hinterlassen. Am 17. Februar 2015 wurde sein Debütalbum „Move On“ bei Big Banko Music veröffentlicht mit Features von Peetah und Sohn Jemere Morgan und Bankie Banx. Omari hat seine Lyrics und die Musik selbst geschrieben und versprüht eine unglaubliche Energie in seinen Liedern. Gekonnt überschreitet er die Grenzen des Reggae-Genres und transportiert seine Botschaft von Liebe und positiver Energie mit selten gesehener Authentizität.

 

www.omaribanks.com

Foto: Rootdown Records

 

 

 

New Kingston – Kingston City

 

Foto: Soulfire Artists
Foto: Soulfire Artists

 

Inspiriert durch Vater Courtney Panton Sr., einen Veteranen der US-Reggae-Szene, begannen die drei Brüder Stephen, Courtney und Tahir Songs von Michael Jackson und Reggae Legenden wie Bob Marley oder Dennis Brown zu covern. Was 2006 als Keller-Projekt begann, verschaffte den Jungs bald Auftritte auf internationalen Festivals. Die drei Brüder aus Brooklyn haben nun ihr drittes Album „Kingston City“ herausgebracht. Das amerikanische Root-Reggae Album ist am 27. Februar 2015 bei Easy Star Records erschienen. Die Scheibe steckt voller frischem Wind und Vibes, die unter die Haut gehen. Die Riddims sind kunstvoll arrangiert. Auf dem Album finden sich Features von Größen wie Sista Carol, The Wailing Souls und dem bereits verstorbenen Sugar Minott. Mit der hawaiianischen Sängerin Kimie Miner bauen New Kingston eine Brücke in die Gegenwart. Ein großartiges Album von einer originellen Band, die ihre Wurzeln kennt und daraus eigene musikalische Triebe wachsen lässt.

 

www.newkingstonmusic.com

Foto: Soulfire Artists

 

[dunkelbunt] – Mountain Jumper

Foto: Ballyhoo Media
Foto: Ballyhoo Media

 

Anfang des Jahrtausends prägte Ulf Lindemann aka [dunkelbunt] zusammen mit Künstlern wie Shantel, Walddeck oder Parov Stelar die Genres „Electro Swing“ und „Balkan Beats“. Über zehn Jahre ist er nun schon als DJ und Live-Act unterwegs und hat sich inzwischen längst weiterentwickelt. Während seiner Touren durch Nordamerika ließ er sich von der Musik des Wilden Westens inspirieren, wovon sein neues Album zeugt. Die Gründerzeit der USA war die Zeit in der sich Siedler aus aller Welt niederließen und sich ihre Kulturen und Klänge mischten. „Mountain Jumper“ wird von Country Bluegrass und Hillbilly bestimmt. Dazu kommen Naturgeräusche aus Hawaii oder Spanien, sowie Instrumente aus China und Griechenland. Die abwechslungsreichen Instrumentale werden von Interpreten wie Alix, Anduze & Mela, Killo Killo oder Cloud Tissa begleitet, die der bunten Mischung noch mehr Leben einhauchen. „Mountain Jumper“ erscheint am 06. März 2015 bei [dunkelbunt records] als CD, Vinyl und in digitaler Form.

 

www.dunkelbunt.tk

Foto: Ballyhoo Media

 

 

 

Fiddlers Green – 25 Blarney Roses

 

Foto: Another Dimension
Foto: Another Dimension

 

Was eine Band aus Erlangen dazu bringt Irish Folk mit Ska, Punk, Rock und Reggae zu kreuzen, kann hier nicht geklärt werden. Sicher ist, dass die Mischung Erfolg hat, sonst hätte sie Fiddlers Green keine 25jährige Bandgeschichte beschert. Die Mischung aus melancholischen Folk Melodien, harten Gitarrenakkorden und Schlagzeugeinlagen funktioniert.

Zum Jubiläum wurde „25 Blarney Roses“ veröffentlicht und ist seit dem 23. Januar 2015 über Deaf Shepherd Recordings erhältlich. Auf der Compilation sind neben den größten Hits aus den vergangenen 25 Jahren auch zwei unveröffentlichte Songs, die mit den Produzenten Vincent Sorg und Jörg Umbreit (Die Toten Hosen, In Extremo, Donots) auf genommen wurden, sowie die Klassiker „Rocky Road To Dublin“ und „Blarney Roses“, die es bisher nur als Live-Versionen gab. Neben dem Album, das Fans in Erinnerungen schwelgen lässt, gehen Fiddlers Green im März auf große Jubiläumstour, um von Stuttgart bis Hamburg der Republik einzuheizen.

 

www.fiddlers.de

Foto: Another Dimension

 

 

 

Stephanie Nicole – Soulutionary One

 

Foto: BBE Music
Foto: BBE Music

 

Die in Virginia, USA, geborene Stephanie Nicole sang jahrelang in Chören und stand auf der Musicalbühne bis sie erste Schritte in Richtung einer Solokarriere wagte. Heute lebt die Sängerin in Kalifornien und hat sich, wie auch schon für ihre „Voices“ EP, für ihr neues Album „Soulutionary One“ mit Co-Produzent und Co-Autor Craig Perkins aka Classroom Craig zusammengetan. Die beiden teilen eine enge Verbindung.

Ihre Songs handeln von sozialem und sozialkritischem Bewusstsein, spiritueller Stärke und der Kraft im Leben stets nach vorn zu blicken. Die Songs schwingen zwischen Soul, Alternative Soul und Jazz und zwischen Percussion-Einlagen und leicht psychedelischen Klängen. Stephanie Nicole hat ohne Frage eine schöne und geübte Stimme. Leider wirkt es so als könne sie sich schwerlich gegen das Meer aus Instrumenten und Klängen durchsetzen und droht im Hall unter zu gehen. „Soulutionary One“ ist seit dem 26. Januar 2015 bei BBE Music erhältlich.

 

www.soulutionaryone.webs.com

Foto: BBE Music

 

 

 

Omega Soul – Void

 

Foto: Anger Management
Foto: Anger Management

 

Die Band Omega Soul wurde 2009 gegründet. Zu der Zeit waren die Mitglieder keine Unbekannten. Drummer Matthias Kraus spiele vorher bei Embodied Grief und Sänger Thomas Herr war zuvor bei Milzbrand. 2011/2012 kamen Markus Raubacher (Drumms), Oliver Schmidt (Gitarre) und Jürgen Dehm (Bass) in die Band und lösten die damalige Besetzung ab. Als Haupteinflüsse nennen die fünf Herren Clutch, Down, Black Sabbath, Neurosis, Tool oder Pantera. Ihr Repertoire reicht von Stomer und Heavy über Doom, Rock, Progressive und Metall.

Nach zwei Demoaufnahmen („The Last Man On Earth“ und „Omega Sould“) und zahlreichen live Gigs in den vergangenen Jahren erscheint am 20. März 2015 endlich das erstes offizielles Omega Soul Album über FDA Rekotz. Das Label nahm die Nürnberger Truppe 2013 unter Vertrag. Die neue Scheibe heißt „Void“ und steht ganz im Zeichen des Southern Heavy Rock und bietet beste Voraussetzungen das lange Haar wild, aber bitte im Takt zu schwingen.

 

www.facebook.com/omegasoulnew

Foto: Anger Management

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.