Dienstag, 6. Januar 2015

Vier Monate und schon ein Jahr weiter

CSCistOK!

 

cscistok-logo

 

Wenn die aktuelle Ausgabe des Hanf Journals in der Auslage liegt, dann läuft die Kampagne CSCistOK! seit bereits vier Monaten. Über den bisherigen Fortgang berichtete das Hanf Journal mehrfach. Zum Jahresende und Jahresanfang bietet es sich natürlich an, in der rasenden Kampagne doch mal kurz zu summieren, schnell mal inne zu halten und sich zu fragen ob denn der Kurs so stimmt den das Projekt genommen hat.

 

 

Zu einer ehrlichen Be­trachtung gehören immer positive und nicht so po­sitive Aspekte die man mitei­nander in Beziehung setzten muss. Und einer der auffäl­ligsten Aspekte der wohl im Zusammenhang betrachtet werden muss ist die Veran­kerung der Kampagne selbst. Wie im Konzept nachzule­sen ist, besteht der Anspruch eine europäische Kampagne zu sein, die aus verständ­lichen Gründen (Kapazität) im deutschsprachigen Raum gestartet wird um möglichst schnell auf Nachbarländer in denen die Situation ebenfalls unbefriedigend ist übertra­gen zu werden und so als In­itialzünder für andere Akti­visten zu fungieren. Nach vier Monaten Kampa lässt sich schreiben, dass die Kampa­gne Europaweit auf Interesse stößt; Anfragen kamen aus ca. der Hälfte aller europäischen Staaten und davon gibt es ja doch noch einige. Eine wirk­lich europäische Kampagne ist daraus aber noch nicht ent­standen; vielmehr sammelt die Kampagne einfach Sym­pathisanten auf der ganzen Welt. Gleichzeitig hat sich die Kampagne viel intensiver und schneller im Süddeutschen Raum (Baden-Württemberg sowie Bayern) sowie den an­liegenden Ländern Österreich und Schweiz ausgebreitet und Aktive organisiert. “In Süddeutschland gibt es wohl keine Stadt mit 100.000 Ein­wohnern in der es nicht mitt­lerweile mindestens einen ak­tivem CSCistOK!-Aktivisten gibt”, freut sich Emanuel Kot­zian, Initiator der Kampagne. “Das ist für eine neue Kampa­gne innerhalb von vier Mona­ten eine echte Leistung!” fügt Sebastian Gramms, ebenfalls Initiator hinzu.

 

Ähnlich verhält es sich mit dem Aspekt der Kommuni­kation für sich. Einerseits ver­fügt die Kampagne über eine sehr effiziente Struktur, kurze sowie klare Kommunikations­wege, HowtoDo´s und nutzt die schnellsten Wege für den Informationsaustausch. Weil aber der Maileingang andau­ernd mit neuen Nachrichten dicht ist, kommt man nur langsam mit der Bearbeitung hinterher; geschweige denn dem Ziel näher, dass nichts mehr im Posteingang liegt!

 

Egal wie man es dreht und wendet, am Ende stellt man fest, dass die zentrale Struktur nur in dem Umfang wachsen kann, den jemand ehrenamt­lich überhaut zeitlich investie­ren und stemmen kann. “Im Augenblick und nach Projekt­plan beläuft sich unser aufzu­holendes Arbeitspensum auf knapp 1.900 Arbeitsstunden, die am besten sofort abgear­beitet werden sollten, damit es nicht zu Reibungsverlusten an anderen Punkten kommt.” so Kotzian nüchtern. Umso mehr ist ein kleiner großer Fort­schritt, ab Februar einen Vo­lontär beschäftigen zu können, der innerhalb von drei Mona­ten 500 dieser Arbeitsstunden aufholen soll. Das löst zwar nicht alle Aufgaben, aber ver­ringert das Gesamtminus um hoffentlich 25% und ermögli­cht eventuell die Einrichtung eines “Dauervolontärs”, so die Hoffnung der “Zentrale”.

 

Gleichzeitig entwickelt sich ein reges dezentrales Kam­pagneleben, dass längst nicht mehr gänzlich im Einzelnen hier erfasst werden kann. Wir werden natürlich die High­lights hier veröffentlichen – all over lässt sich aber sagen, dass durch genau diese dezentrale Arbeit die erste Charge an Pa­pers bereits beinahe vergriffen ist und wir über die zweite Bestellung nachdenken und nun ebenfalls durch vor Ort abgeleistete Arbeit in der Lage sind endlich T-Shirts bestellen zu können. Gleichzeitig wird noch an der ersten Infobro­schüre gearbeitet, damit ab hoffentlich Ende Januar dann das Versandlager fürs erste mit Papers, Filtertips, 20 verschie­denen Aufklebern, coolen Ak­tivenshirts und der Broschüre Grundversorgt und vollstän­dig ist.

 

Zwei wichtige Kleinigkeiten zum Schluss:

 

Am Montag den 15.12. ka­men die Filter-Tipps, so wie Aufkleber für Ingolstadt, Er­langen, Nürnberg, Stuttgart und München bei unserem Versandzuständigen an und können nun bestellt werden. Seit zwei Wochen ist unsere zentrale Festnetznummer ge­schalten.

Unter der Nummer 0049-30-447 14 0 19 könnt ihr die Kampa jetzt auch per­sönlich erreichen. Von Mon­tag bis Freitag von 10-18 Uhr versucht unsere Officecrew alle Fragen unkompliziert und direkt zu beantworten. Die großen Anliegen werden vor­sortiert und direkt an den oder die Zuständige weitergeleitet.

 

Und last but not least und was uns besonders freut: Die CSCistOK!-Kampa wird im Jahr 2015 möglichst viele GMM´s im deutschsprachigen Raum unterstützen sowie ak­tiv an der Hanfparade teil­nehmen. Wir haben uns eine ganz besondere Besonderheit ausgedacht, die es nur für Teil­nehmer der Hanfparade geben wird. Ein Grund extra im Au­gust nach Berlin zu kommen!

Zum Jahresbeginn bedankt sich die CSCistOK!-Kampa ausdrücklich und persönlich bei allen die bereits jetzt schon aktiv mit zugegriffen haben: “Ganz großes Ding! DANKE EUCH! Ihr seid das Funda­ment. Bleibt uns auch 2015 ge­wogen und lasst und das Ding wuppen, denn CSC ist Ok!”

 

Links: http://www.cscistok.eu/

Aktiv werden ganz einfach hier: tinyurl.com/aktivitaetsbogen

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