Mittwoch, 24. September 2014

R.I.P Dr. Joachim Eul

Du wirst uns fehlen

 

R.I.P.

 

Gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass Dr. Joachim Eul nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Eul war ein Hanfaktivist der ersten Stunde und setzte sich bereits in den 1980er Jahren als Mitglied der Grünen für eine Evidenz basierte Drogenpolitik ein. Er gründete das INEIDFO-Istitut in Berlin, dessen Fokus auf der interdisziplinären Drogenforschung liegt.

 

Joachim Eul war trotz seiner Krankheit auf jeder „Legalize“ Veranstaltung präsent und hat sich bis zum Schluss beruflich und privat für eine menschlichere Drogenpolitik engagiert. „Einer meiner ältesten Wegbegleiter seit ich Drogenpolitik mache. Joachim war schon dabei, als wir noch ganz wenige waren“ so DHV-Geschäftsführer Georg Wurth zum Tod des Urgesteins der legalize-Bewegung. Die Redaktion und Herausgeber Emanuel Kotzian wünschen Dir eine gute, letzte Reise. Rest in peace, Joachim.

 

 

Dr. Joachim Eul bei exzessiv.tv:

 

5 Antworten auf „R.I.P Dr. Joachim Eul

  1. reefermadness

    Zu ihnen gehört Rainer Thomasius, Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, sagt er, sei Cannabis als Medikament überflüssig. Manchmal helfe es Tumor- und Aids-Patienten im Endstadium. Für alle weiteren Fälle seien andere Arzneien effektiver, besser steuerbar und hätten weniger Nebenwirkungen. Den Hanfverbänden, die mit Hinweis auf medizinische Effekte für eine Legalisierung trommelten, gehe es um den Rausch, nicht um die Therapie.
    Regierung lehnt Legalisierung ab

    “Einer meiner ältesten Wegbegleiter seit ich Drogenpolitik mache. Joachim war schon dabei, als wir noch ganz wenige waren” so DHV-Geschäftsführer Georg Wurth zum Tod des Urgesteins der legalize-Bewegung. Die Redaktion und Herausgeber Emanuel Kotzian wünschen Dir eine gute, letzte Reise. Rest in peace, Joachim.
    ja Ruhe in Frieden….. joachim!!!

    @redaktion…wie wärs mal langsam mit support hier zB mit FEUER auf THOMASIUS ….
    oder mal die Anzeige an die Sta-Karlruhe !!!!
    Noch effektiver wäre eine Anzeige gegen das Bundesgesundheitsministerium den Krankenkassen und der Bundesdrogenbeauftragten,wegen unterlassener Hilfeleistung und fahrlässiger Tötung!!!
    Sollte etwa Joachims letzte Reise für NICHTS gewesen sein??
    mfg
    Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler von der CSU, lehnt eine grundsätzliche Legalisierung von Cannabis zwar rigoros ab. In Bezug auf die medizinische Verwendung hat sie aber Verständnis für schwer kranke Menschen. „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, ihnen den Zugang zu Cannabis-haltigen Fertigarzneimitteln zu ermöglichen“, sagt Mortler. Wie das zu erreichen ist, solange die Kassen sich querstellen, sagt sie allerdings nicht. Eigenanbau hält sie für kein probates Mittel. Die Qualität des Medikamentes sei dabei nicht gewährleistet. „Außerdem ist es sehr aufwendig, zu kontrollieren, ob die Betroffenen nur für sich selbst anbauen.“

    Oliver Deml hatte überlegt, ob er klagen sollte wie die Patienten in Köln. Und dann den Rechtsstreit gescheut. Er hofft, dass die Krankenkassen seine Therapiekosten irgendwann mal übernehmen. Wenn es so weit ist, wird er feiern. Nur halt nicht mit Alkohol. Davon, sagt er, bekomme er Magenprobleme

    mfg ….

  2. Juergen

    R.I.P. Joachim

    Mal was Grundsätzliches, eine Maxime:

    Fuer mich sind das zwei paar Schuhe, die nicht miteinander vermengt gehoeren bzw semantisch weiterhin missbraucht werden dürfen.

    Medizin = ein Stoff, eine Substanz, ein Mittel das dem Menschen hilft seine Harmonie bzw. seine Homeostase zu behalten, sprich gesund zu sein.

    Droge = ein Stoff, eine Substanz, ein Mittel das dem Menschen nicht hilft seine Harmonie zu behalten, sondern ihn genau dieser Harmonie beraubt und ihn oftmals unglaubliche Dinge erleben laesst, ihn in seinen Bann zieht und ihn toetet, oftmals sehr langsam und sehr grausam.

    ॐ Reines Cannabis ॐ toetet nicht, hat noch niemals jemanden getoetet und wird auch niemals jemanden toeten, somit ist Canabis reinste Medizin und kein bischen eine Droge im verwendeten semantischen Sinne.

    Die meisten Cannabiskonsumenten haben, meiner Erkenntnis nach, einen latenten Mangel oder extreme Schwankungen an „Endo“-Cannabinoiden, dies fuehrt zu den unterschiedlichsten Symptomen, hierzu bitte ich das menschliche ECS zu studieren.

    Nach dem Studium, denke ich mal das der Mensch dann Cannabis mit anderen Augen sehen wird und es gerne einnehmen wird.

    ॐ Aufklärung:
    http://download.cmclre.com/e/endocannabinoid-system-pdf.pdf

  3. J2

    Schade um den Jungen. Ursache unklar? Entzündung ist ein Anzeichen dafür, daß der Körper versucht, sich zu entsäuern. Natürlich, bei Medis und der Krankenhauskost muß man echt gesund sein, um das zu überstehen. Ich habe meine Zweifel, ob man hier noch von einer fahrlässiger Tötung sprechen kann.

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