Dienstag, 16. September 2014

Die Hoffnung stirbt zuletzt

– Hanfpartei jetzt!

 

von Sadhu van Hemp

 

Hanfpartei jetzt!

 

Vor einem Jahr wählten die Deutschen zum dritten Mal Angela Merkel zur Bundeskanzlerin – und das mit einem Traumergebnis, das an DDR-Zeiten erinnert. Satte 90% der Bundestagsmandate errangen die drei Blockparteien CDU/CSU, SPD und Bündnis90/Die Grünen – und die Bürger haben bekommen, was sie verdienen: Stillstand und Besitzstandswahrung.

 

Dass die Deutschen ein leidensfähiges Volk sind, beweist die Geschichte. Allein in den letzten hundert Jahren haben wir es zweimal vollgebracht, das eigene Land und die halbe Welt in Schutt und Asche zu legen. Selbst in Friedenszeiten des Kalten Krieges standen die Germanen Gewehr bei Fuß – und das an vorderster, blutgetränkter Front, die mitten durchs geteilte Vaterland verlief. Die Deutschen verstehen es wie keine andere Nation, sich selbst und ihren Nachbarn auf die Nüsse zu gehen – sei es im Urlaub am Ballermann oder in der Rushhour auf der Autobahn. Wie ein Fluch lastet die Blaupause zur Reproduktion deutscher Untugenden auf der Volksseele, und selbst in der Kifferszene findet man sie, die miesepetrigen und angstgetriebenen Spießgesellen, die sich ehrfürchtig der Obrigkeit beugen und im Namen des Volkes noch jedes Verbrechen gutheißen.

Vorurteile und Ressentiments sind der Treibstoff des Denkens und Handelns, und wer nicht ins Bild passt, der wird stigmatisiert, diskriminiert und gerne auch mal kriminalisiert. Dieser unseligen Leitkultur verschaffen die wahlberechtigten Bürger turnusgemäß Geltung, indem sie aus guter alter Tradition das Elend wählen – oder auch nicht wählen. Ja, auch die Nichtwähler haben das Merkel-Gabriel-Regime legitimiert, indem sie versäumten, ihre Stimme einer jener Parteien zu geben, die durchaus mal zeigen können, ob sie ebensolche Marionetten und Verräter sind oder tatsächlich einen Paradigmenwechsel nicht nur in Sachen Hanf bewerkstelligen wollen.

 

Doch halt! Sind „Piraten“ und LINKE nicht ebensolche Ignoranten? Speisen sich die Führungsriegen nicht wie alle anderen aus derselben Kloake aalglatter Polit-Opportunisten? Wer glaubt denn wirklich, die Karrieristen der LINKEN würden ein mögliches Rot-Rot-Grün-Bündnis an die Bedingung knüpfen, eine Bundesdrogenbeauftragte mit Sachverstand zu berufen, z.B. Dr. Nicole Krumdiek vom Schildower Kreis?

Nix da, denn auch die LINKE fürchtet die oben beschriebene Volksseele wie der Teufel das Weihwasser. Eine Forderung nach Re-Legalisierung des Hanfes ziert zwar die Parteiprogramme der LINKEN und „Piraten“, doch wenn es im politischen Tagesgeschäft eben darum geht, sind die Emporkömmlinge gnadenlose Prohibitionisten, die sich lieber die Zunge abbeißen würden, als vor den Ohren des vergreisten linken Bürgertums dem Haschgift das Wort zu reden.

Darüber täuscht auch nicht das Engagement der hanfaktiven Parlamentarier im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hinweg. Selbst im Epizentrum linksalternativen Lebens bringen es mitregierende Piraten und LINKE nicht fertig, gemeinsam mit den Grünen den Staat an der Züchtigung seiner kiffenden Bürger zu hindern. Der Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung, einen Coffeeshop im Görlitzer Park eröffnen zu wollen, erinnert mehr an die Beschaffung eines falschen Alibis. Wer erst beim politisch handlungsunfähigen Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte um Erlaubnis zum Verkehr mit Betäubungsmitteln betteln muss, der hat kein Rückgrat und schiebt den Schwarzen Peter dem Bund und den langsam mahlenden Mühlen der Justiz zu. Auf die Idee, einfach mal die Macht zu nutzen und ein Zeichen zu setzen, kommen die Bezirksverordneten nicht, obwohl es ein Leichtes wäre, sich ein Beispiel an den Parlamentskollegen in Colorado zu nehmen und die Bundesgesetze im „öffentlichen Interesse“ zu ignorieren.

Doch jenen Mut haben unsere linksgrünen Sesselpiraten im Rathaus Friedrichshain-Kreuzberg nicht. Die auf Eigennutz bedachten Volksvertreter wollen lieber ein dickes, sehr dickes Brett bohren – und das so lange, bis es morsch und faul ist und von selbst zerfällt. Fragt man Adam Riese, wie lange der erste Coffeeshop noch auf sich warten lässt, will man die Antwort gar nicht wissen, weil die Lebenserwartung der Bittsteller dafür gar nicht ausreicht.

 

Machen wir uns nichts vor: Wir Deutschen sind die geborenen Untertanen – und das bis zum letzten Atemzug. Der Deutsche bringt es sogar fertig, seinem Herrn noch über dessen Tod hinaus zu dienen. Selbst Hitlers Geist lebt in den Köpfen der Urenkel weiter, und es soll sogar Nostalgiker geben, die anlässlich des 100. Jahrestags des Ausbruchs des 1. Weltkriegs nach Kaiser Willi schreien.

 

Das Datum, an dem die Hanfpflanze per Volks- bzw. Parlamentsentscheid auf deutschem Boden befreit wird, legen nicht die Bücklinge der Bundesregierung fest, sondern deren Herr und Gebieter – die USA. Erst wenn jenseits des großen Teiches die Erkenntnis siegt, dass Cannabis nicht nur gesundheits-, sondern auch umsatzfördernd ist, wird die von den USA diktierte „UN-Konvention gegen narkotische Drogen“ entsprechend korrigiert und das weltweite Hanfverbot aufgehoben. Und selbst dann, wird sich der deutsche Michel noch alle Mühe geben, möglichst als Letzter durchs Ziel zu gehen. Durchaus denkbar, dass die US-Administration in dreißig, vierzig Jahren erst eine Reisewarnung für Deutschland herausgeben muss, bevor das CDU/CSU/SPD-Regime einknickt und den Erwerb von Cannabisblüten über ein ausgetüfteltes Herstellungs- und Vertriebssystem zulässt – zu Gunsten des Pharma- und Apothekenkartells.

 

Was bleibt, ist die Ohnmacht der Hanffreunde, die durch ein perfides System der Bestrafung (Fahrerlaubnisentzug, Verlust des Sorgerechts, Berufsverbot etc.) zum Wegducken gezwungen werden. Wer Gesicht zeigt, läuft Gefahr, dieses zu verlieren. Wen wundert es da, dass von den vielen Millionen Potheads nur ein verschwindend geringer Teil den Mut aufbringt, für seine Rechte einzutreten?

 

Die wenigen Aktivisten, die sich als unser Sprachrohr um Kopf und Kragen reden, sind längst gefallene Engel, die der Staat schon mehrfach mittels Hausdurchsuchungen und Freiheitsentzug in die Mangel genommen hat. Mit Argusaugen wachen die Strafverfolgungsbehörden über das lästige Treiben der überschaubaren Legalisierungsszene. Akribisch archivieren die Mitmenschen in den Amtsstuben unseres Vaterlandes jeden noch so kleinen Furz, den ein Hanfaktivist lässt – denn man weiß ja nie, ob sich daraus noch einmal ein schöner Strick drehen lässt, mit dem unsere Gesundheitsfaschisten die bösen Haschgiftfixer an der höchsten Deutschen Eiche aufknüpfen können.

 

Die Frage, die sich aus alledem ergibt, ist: Wie können alle Hanffreunde ihre Stimme gegen die Prohibition erheben, ohne gleich in Teufels Küche zu kommen? Die Hanfparade wäre eine Möglichkeit. Doch ist die Teilnahme für viele Brüder und Schwestern eine riskante Unternehmung, da Polizeispitzel allgegenwärtig sind und niemand weiß, inwieweit die Demonstration datentechnisch ausspioniert wird. Zudem ist es nicht nach jedermanns Gusto, sich unter Leute zu mischen, mit denen man nicht unbedingt gesehen werden will. Insbesondere ältere Semester, die seit Jahrzehnten ein unbehelligtes Doppelleben führen, werden sich hüten, den Catwalk der Hanfparade zu betreten.

 

Die Lösung für einen anonymen solidarischen Zusammenschluss wäre der zweite Versuch der Gründung einer Hanfpartei, die über den Einzug in die Parlamente die demokratischen Parteien zum Umdenken zwingt. Auch wenn der Weg durch die Instanzen ein beschwerlicher und vielleicht auch unmöglicher ist, zumindest hätten die kiffenden Wähler zur Abwechslung mal die nette, kleine Option, ganz unauffällig zur Wahlurne zu schleichen und Vater Staat und seinen Bütteln en passant kräftig in die Fresse zu rotzen.

 

Wer nun einwendet, ein Kreuzchen für die Hanfpartei sei eine verschenkte Stimme, der irrt. Ändern wird sich so oder so nichts, denn Angela Merkel wählen garantiert die anderen. In diesem Sinne kann eine Hanfpartei nur gewinnen, zumal das Reservoir der Nicht- und Jungwähler nur darauf wartet, angezapft zu werden.

 

Die Berliner Brüder und Schwestern könnten 2016 zur Abgeordnetenhauswahl vorangehen, indem sie die „Allianz Freies Dope“ (AFD) ins Rennen schicken und im Hanfstreich eine hanfvoll Mandate einsacken. Und dann schauen wir mal, ob Piraten, Grüne und LINKE vielleicht doch den Mumm haben, einen von der Hanfpartei geduldeten Senat zu stellen und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Anti-Hanf-Krieges nicht sterben zu lassen.

 

19 Antworten auf „Die Hoffnung stirbt zuletzt

  1. Szutoks

    Wirklich ein sehr gelungener Text! Ohne Flachs, die Hanfpartei würde ohne zu zögern meine Stimme kriegen, wenn sie wenigstens auch in den anderen Themenbereichen seriös und verantwortungsbewusst erscheint!

  2. papa

    Hanfpartei ? Why Not. Wir würden uns wenigstens die Belange durch den Kopf gehen lassen.
    Ich wär sofort dabei !

  3. wibbbel

    Top-Text. Lohnt sich zu lesen.

    Ich wusste nicht, dass im Falle einer Gründung einer Hanfpartei, es bereits der zweite Anlauf wäre, unsere Interessen in einer politischen Kraft zu bündeln.

    Wie meine Hanffreunde oben erwähnt haben, wäre es aber noch nötig, ein Programm zu schmieden, welches Themenfelder abdeckt die mit Wirtschaft zutun haben.

    Cannabiswirtschaft (zum Beispiel)

    Wahrscheinlich würden nach Gründung einer Hanf-Partei auch Leute von anderen Kräften zu uns wechseln, die unzufrieden sind mit dem Engagement in ihren Parteien. Natürlich sind es dann diejenigen, die ehrenamtlich aushelfen. Kein Politiker gibt seinen Platz am Futtertrog freiwillig her.

    Also:

    Erst ein Programm aufstellen, und dann regelmäßig, gestaffelte Mitgliedsbeiträge nach der Höhe des Einkommens einnehmen.

    Ich wäre bereit die Partei monatlich mit 50,00 € zu unterstützen.

    Es sei denn sie driftet in rechte Gefilde (Wie die AFD), oder schürrt unnötig Ängste um mit Ressentiments auf Stimmenfang zu gehen. Denn damit kann ich nix anfangen.

    Einfach sich selbst Treu bleiben, mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

    Wir müssen ja nicht gleich eine Volkspartei werden.

    9% reichen um ein kleines Beben auszulösen 🙂

    Und wie Sadhu van Hemp schreibt: „In diesem Sinne kann eine Hanfpartei nur gewinnen, zumal das Reservoir der Nicht- und Jungwähler nur darauf wartet, angezapft zu werden.“

    Mich hast du überzeugt Sadhu.

    Und nun meine Herren, mit Gott vorwärts.

  4. northern light

    Also ich glaube nicht das es darum geht eine ausgewachsene partei ins rennen zu schicken… “ Legalize “ reicht als programm doch völlig aus! Gewinnen werden so oder so die etablierten parteien. Es geht um die völlig anonyme möglichkeit aufzuzeigen, wieviele hanfsympatisanten es gibt, deren stimme die etablierten verspielt haben. Ob cdu oder spd am ende gewinnt macht doch eh keinen unterschied. Die grünen und linken verbreiten in sachen hanf nur heiße luft. Eine legalize partei ist eine gute möglichkeit sie an ihre leeren versprechen zu erinnern und sie dafür abzustrafen.

  5. Jemand

    Ich bin Nichtwähler eben weil ich mich von keiner einzigen Partei auch nur ansatzweise vertreten fühle daher wäre eine Hanfpartei für mich genau das richtige!

  6. loco

    achja … diejenigen die sich der „Obrigkeit“ unterwerfen, werfen denen die es sich nicht mehr gefallen lassen wollen das „nichwählen“ vor.
    ich wähle nicht zwischen pest und cholera.
    diese politikdarsteller sind ein haufen intensivkrimineller psychopaten denen ich sicherlich nicht meine stimme gebe um weiter diese welt in schutt und asche zu legen und mich weiter zu unterdrücken …
    soziale anarchie ist mein wunsch. ich lasse mir heute schon von niemanden sagen was ich zu tun und zu lassen habe und legitimiere niemanden mit meiner stimme es zu tun.
    wenn ihr endlich aufwacht und erkennt das „wahlen“ (sofern es den namen noch verdient hat) NICHTS bringen außer das andere zugführer schichtdienst haben, kann sich auch was ändern.
    aber alle 4 jahre ein kreuzchen machen um dann sagen zu können: „ich war ja wählen“.
    naja wenn euch das reicht dann bitte, aber meckert nicht über leute die ihr leben selbst in die hand nehmen wollen und nicht durch eine betreuungsgesellschaft misshandelt zu werden.

    Ich geben meine stimme nicht ab, um sie später erheben zu können. schonmal drüber nachgedacht?

  7. ganja

    Bin auch ein NICHT Wähler, denn es ändert sich nur die Farbe aber nicht die Politik. Bestes Beispiel sind die Grünen, vor der Wahl und nach der Wahl. Alles Machtgeile, Karriere geile Lobbyisten Böcke mit Wahlversprechen die keiner hält und halten kann, denn die Politik wird nicht von Politkern gemacht, sondern von Interessen Gruppen und denen geht es um Gewinne, Geld und nicht um die Menschen. Das sehen wahrscheinlich 50% der Menschen bei den letzten drei Landtagswahlen ähnlich. Ob mit einer Hanfpartei die Legalisierung schneller kommt, bezweifle ich. Wie lange dauert es so eine Partei auszustellen, das sie auch von den kiffern wahrgenommen und gewählt wird, ich denke zu lange. Fragt man im bekannten Kreis, bist du für die Legalisierung von Cannabis? Kommt die sehr oft die Antwort, Legal / Illegal mir scheiß-egal, ich kiff trotzdem!

  8. Florian Rister

    Entschuldigung, aber das hier ist einfach Unsinn:

    „Die wenigen Aktivisten, die sich als unser Sprachrohr um Kopf und Kragen reden, sind längst gefallene Engel, die der Staat schon mehrfach mittels Hausdurchsuchungen und Freiheitsentzug in die Mangel genommen hat. Mit Argusaugen wachen die Strafverfolgungsbehörden über das lästige Treiben der überschaubaren Legalisierungsszene. Akribisch archivieren die Mitmenschen in den Amtsstuben unseres Vaterlandes jeden noch so kleinen Furz, den ein Hanfaktivist lässt – denn man weiß ja nie, ob sich daraus noch einmal ein schöner Strick drehen lässt, mit dem unsere Gesundheitsfaschisten die bösen Haschgiftfixer an der höchsten Deutschen Eiche aufknüpfen können.“

    Ich kenne keinen Aktivisten, der wegen seinem öffentlichen Engagement für die Legalisierung eine Hausdurchsuchung gehabt hätte. Abgesehen höchstens von Selbstbezichtigungen und öffentlich angekündigten Straftaten, aber selbst dabei scheint die Polizei eine recht hohe Toleranz gegenüber der Legalisierungsszene zu haben, wenn man sich an diverse Facebookposts und Videostreams von verschiedenen Personen erinnert.

    Das Engagement für die Legalisierung ist nicht verboten. Sämtliche existierenden Strukturen in der Hanfszene von Hanfparade über Grüne Hilfe und DHV sind völlig legal und gefahrlos für Mithelfer zu nutzen.

    Man kann auch dem Hanfaktivisten von außen nicht ansehen, ob er Cannabis anbaut, verkauft, konsumiert oder nichts dergleichen tut. Insofern braucht niemand Angst zu haben, sich in der bestehenden Legalisierungsszene zu engagieren. Völlig egal, was derjenige privat so macht.

  9. reefermadness

    Hanfparade Dampfparade über Grüne Hilfe und DHV sind völlig legal und gefahrlos für Mithelfer zu nutzen. <<<< Hinterlässt eine fahlen Beigeschmack!!

    Als erstes wurde vergessen die Anwaltskammer zu erwähnen ,die ist es schliesslich die euch finanzkräftigen Aktivisten hier unterstützt ud vor Gericht die Urteil durchfechtet,oder?

    “Die wenigen Aktivisten, die sich als unser Sprachrohr um Kopf und Kragen reden, sind längst gefallene Engel, die der Staat schon mehrfach mittels Hausdurchsuchungen und Freiheitsentzug in die Mangel genommen hat. Mit Argusaugen wachen die Strafverfolgungsbehörden über das lästige Treiben der überschaubaren Legalisierungsszene.

    Nicht nur das,ich habe wegen angeblichen Aktivismus und kleinem Grenzverkehr schon in den 70/80ziger 4/1.2jahre wegen blauen Dunst in der JVA gesessen!!
    Nun geht die Schikane hier munter weiter…. unter dem Deckmantel ,,Es kann nicht Sein,was nicht Sein darf!!!
    http://www.hanfjournal.de/hajo-website/artikel/2013/164_september/s03_0913_Super_Gauck_ganz_super.php

    Mal davon ab das der Piratige Titel von saddu babba hemp sachlich geschrieben ist hat der natürlich soviel politische Wirkung wie eine Hanfpartei!!
    Wozu baucht es denn ……………………………..
    sowas in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung???

    Seit ihr einfachzu primitiv als Indivium eure GG-Rechte zu kennen die zu analysieren und falls dagegen verstossen wird die rechtsformal und verfassungsgemäss zur Anzeige zu bringen??
    Man frage sich dann weiter,,,lol bei wie hier schon rumgesponnen wird 9% für die Hanfpartei welchen politische Erdbeben das auslösen würde!!
    Na garkeins!!
    Welcher politische Rechtsbeistand hätte denn die Hanfpartei….
    mal konkret Namen hier von den Herrn Anwälten!!
    Genau das selbe gilt hier für den DHV die Hanf und Dampfparade und
    The green Hornet << mit seine dollen Kostümen!!!
    Welche Rechtsbeistand hätte so eine Deutsche Hanfpartei???

    UN-Konvention gegen narkotische Drogen“ entsprechend korrigiert und das weltweite Hanfverbot aufgehoben. Und selbst dann, wird sich der deutsche Michel noch alle Mühe geben, möglichst als Letzter durchs Ziel zu gehen. Durchaus denkbar, dass die US-Administration in dreißig, vierzig Jahren erst eine Reisewarnung für Deutschland herausgeben muss, bevor das CDU/CSU/SPD-Regime einknickt und den Erwerb von Cannabisblüten über ein ausgetüfteltes Herstellungs- und Vertriebssystem zulässt – zu Gunsten des Pharma- und Apothekenkartells.
    Wie bis du eigentlich unterwegs???
    Hier wird überhauptnix korregiert aufgehoben oder entschäft!!
    Das schädigt dem Ansehn der BRD im Ausland auf ungeahnte Art und Weise!!
    Der Rechtsbeistand der Hanfpartei müsste natürlich genau wissen welches Ansehn geschädigt wird oder welches gemeint ist!!
    Das vor 1933 oder das danach? <<<<<Das wissen Juristen!!
    Die Berliner Brüder und Schwestern könnten 2016 zur Abgeordnetenhauswahl vorangehen, indem sie die „Allianz Freies Dope“ (AFD) ins Rennen schicken und im Hanfstreich eine hanfvoll Mandate einsacken. Und dann schauen wir mal, ob Piraten, Grüne und LINKE vielleicht doch den Mumm haben, einen von der Hanfpartei geduldeten Senat zu stellen und die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Anti-Hanf-Krieges nicht sterben zu lassen.
    ^^^^ Was wird hier eigentlich für ein Mist versucht???
    Durch die Hintertür der Medizinischen Schiene eine Legalisierrung zu erreichen??
    Das beste und wieder typisch deutsch ist allerdings das die Genusskonsumenten sich noch obendrein lustig über die
    mit ihrer dämlichen Aussnahmegenehmigung machen und denen noch in den Rücken fallen oder anstehende SACHSCHULDEN nicht begleichen!!
    Ich kenne Aktivisten die sind sowas vom Verfassungsschutz gebügelt,da würde nie ein Mensch drauf kommen das der Kontraproduktiv arbeitet!!
    Zu diesen Aktivisten zählen auch Rechtsanwalte und Staatsanwälte !
    Welcher Deutsche Anwalt würde im Fall der Hintertürpatienteneigenanbau-impark-rauchlegalisierrung denn hingehen und die Bundesrepublik bzw das Bundesgesundheitsamt ,wegen unterlassener Hilfeleistung ,fahrlässiger Tötung.. etc.pp. anzeigen???
    in diesem sinne
    Wackelt mal alle wieder schön über eure Loveparaden Hanf und Dampfparaden den CSD und den Volksläufen 2015
    mfg

  10. 420

    Unser geliebtes Grass wird erst dann legalisiert wenn die(extrem wachsende) amerikanische Cannabisindustrie ihre Fühler nach Dummland streckt um neue Märkte zu erschliessen.
    Es wird aber nicht legalisiert wenn ein paar unbedeutete Leute in Deutschland Es für nötig finden.
    Das Geld entscheidet heut zu tage was richtig oder falsch ist.
    Du kannst jeden kaufen,Geld bricht jeden Charakter!

  11. Ralf

    @Florian Rister
    Du bist wirklich naiv. Du meinst wohl weil im Moment keine Legalisierer direkt eingesperrt werden daß das auch für alle Eweigkeit so bleiben muß? Das haben die Juden vor 70 Jahren alle auch gedacht. Schau dir an was im Land der Revolution und der „Resistance“ abläuft wo du schon dran bist mit einem Aufkleber auf dem Auto. Mehr muß ich dazu wohl nicht sagen. Jeder der in diesem von Faschisten (Ich traue ihrer nachgezüchteten Brut in Justiz und Politik alles zu) gegründeten UNRECHTSSTAAT Angst hat, hat diese zu Recht !

  12. Ralf

    Falsch, ich verbitte mir solche Unterstellungen, denn ich bin und bleibe mein Leben lang unverkäuflich. Daß das allerdings für 99% aller charakterlosen Hosen scheißenden Deutschen nicht gilt, ist mir schon klar. Ich bin nicht für eine Milliarde zu kaufen, denn ich und meine persönliche Integrität und mein Stotz darauf, bin mir wichtiger als jedes schmutzige beschissene Geld auf dieser Welt und der wichtigste Grund aus dem ich überhaupt am Leben bin. Ein einziges mal in meinem Leben habe ich mich verkauft ( an die uniformierten Mörder von der Bundeswehr, da war ich allerdings erst 17 und bin erst mal über die „Wehrpflicht“ erpresst worden, freiwillig wäre ich da nie hingegangen), und habe daraus gelernt es nie wieder zu tun. Ich würde mich ja selbst zu einem Stück Scheiße entwerten wenn ich einen in Geld zu messenden Preis hätte !!!

  13. Ralf

    Ach ja, ich habe noch vergessen @sadhu van hemp für diesen ausgesprochen treffenden Artikel zu danken, der mir aus der Seele spricht endlich mal das Kind beim Namen nennt und auch die faschistischen Hintergründe für die Prohibition nicht außer Acht läßt. Zu allen denjenigen die befürchten eine DHP(Deutsche Hanf Partei) würde genauso unterwandert werden wie die anderen Sauhäufen von Korruptionsorganisationen, der sei hiermit beruhigt, denn die Prohibitionisten haben uns gegen solche Machenschaften eine unfehlbar wirksame Waffe gegeben, nämlich den Urintest. Ich habe ja schon angekündigt daß ich eine solche Partei gründen werde sobald meine Bewährung rum ist, so etwa in 1 1/2 Jahren. In dieser Partei sind nur Menschen in den Vorstand wählbar die einen entsprechend sicheren Level an THC Abbauprodukten im Blut haben. So bleibt die Gefahr des einschleusens von Spionen und Verrätern (wie Fischer und Konsorten bei den Grünen) relativ gering.

  14. Ralf

    Hätte ich als Vorstand der DHP auch nur einen einzigen Auftritt in den Massenmedien, und den hätte eine DHP auch mit 2 bis 3% würde ich die Prohibitionsverbrecher auch Prohibitionsverbrecher nennen und ihnen ihre Nazimachenschaften nachweisen und anprangern egal welche Lügenrobe sie anhaben.

  15. Ralf

    Die anderen Themenbereiche drängen sich doch regelrecht auf. Ob das die Umwelt, Wirtschaft, Medizin, äußere und innere Sicherheit……ist, die Themen würden uns wie reife Früchte in den Schoß fallen und der Hanf hat doch in allen möglichen Bereichen Alternativen zu bieten. Jeder vernünftige Mensch weiß doch heutzutage daß die Welt vor die Hunde gehen wird wenn wir diese nicht nutzen.

  16. bushdoctor

    Florian hat absolut Recht!
    Eine Aussage, wie sie Sadhu van Hemp tätigt, trägt nicht gerade dazu bei, Ängste bei cannabis-bedingter Paranoia zu nehmen…
    Ich bin nun schon seit 2011 mehr oder weniger öffentlich für den Hanf unterwegs, mach(t)e aus meiner Meinung nie einen Hehl, habe auch schon zwei Hanfdemos organisiert (angemeldet!) und bin regelmäßig bei Infostanden in der Fußgängerzone aktiv…
    NOCH NIE hatte ich das Gefühl, dass „die Bullen“ hinter mir her wären und dass nun „der Staat“ seine ganzen Kräfte auf mich konzentrieren würde… welch belustigende Vorstellung! Auch hatte ich noch nicht das Vergnügen einer Hausdurchsuchung… (ich wohne übrigens in BAYERN!!!)

    Laßt mal lieber die Kirche im Dorf! Mir ist bewußt, dass alle Ausreden recht sind, um nicht handeln zu müssen, denn die allermeisten Bedenken, warum man selber nichts tun kann, sind einfach nur AUSREDEN!

    Wenn man dann hergeht und sogar ein Volksbegehren in Bayern startet, dann gibt es 1000 „gscheide Leut“, die einem erzählen, WARUM es NICHT geht und selber nicht mal bereit sind eine LAUSIGE UNTERSCHRIFT unter das urdemokratische Volksbegehren zu setzen… Es sind – wie immer – nur Ausreden!

    Die „Kiffer“ haben sich´s einfach bequem eingerichtet: Solange „Material“ da ist, gibt´s doch keinen Grund, was zu tun, oder?

    Ist es wirklich die Angst, die „uns“ lähmt? Die Angst vor WAS???
    Ich möchte zum Abschluss Hermann Hesse zitieren:
    „Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.‘‘

    In diesem Sinne: LEGALIZE IT!

    GOTT VERDAMMT NOCHMAL!!!!

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