Dienstag, 9. September 2014

Ohne Reue Hanf anbauen

45-jähriger möchte trotz Verurteilung weiterhin Gras anbauen

Autor: KIMO

 

Tilburg: Eine/r von 80 lebt vom Growen
Is‘ ja eh bald legal….oder?

 

Einer Meldung des „Wochenspiegel“ zufolge hat sich ein verurteilter Hanfbauer aus der kleinen Gemeinde Lütz im Hunsrück vor Gericht keinerlei Reue gezeigt. Er lebe nach schamanischen Regeln und sei zudem Rohkostler. Im rohen Zustand ist Cannabis noch nicht decarboxyliert und hat unerhitzt keine psychoaktiven Effekte. Der Richter folgte allerdings der Argumentation der Staatsanwaltschaft und verurteilte den Mann  zu drei Monaten auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe von 1000 Euro. Der Verurteilte, bei dem die Polizei 400 Gramm Cannabis mit niedrigem Wirkstoffgehalt gefunden hatte, hat angekündigt, weiterhin Hanf anzubauen und für die Legalisierung zu kämpfen.

 

Thüringer Hanfbauer mit grüner Zukunftsvision

 

Ein anderer Hanfbauer aus Thüringen, bei dem die Polizei 300 Pflanzen, Verpackungsmaterial, Weiterverarbeitungs-Utensilien und Waagen gefunden hatte, streitet den kommerziellen Hintergrund seines Tuns erst gar nicht ab, beruft sich aber auf die angeblich bevorstehende Legalisierung. Die Medien hätten in letzter Zeit den Eindruck erweckt, dass die Re-Legalisierung von Cannabis direkt vor der Tür stehe. Er habe das Gras schon verkaufen wollen, aber eben erst nachdem Cannabis wieder legal sei. Bis dahin hätte er es gut verpackt und aufbewahrt. Der Mann wurde zu 20 Monaten Haft verurteilt, die drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden.

Eine Antwort auf „Ohne Reue Hanf anbauen

  1. Ralf

    Der Hanfbauer ist exakt auf dem richtigen Weg. Er handelt danach was sein gutes Recht, ja sogar seine Pflicht ist, nämlich Unrechtsgesetze einer diktatorischen Mehrheit (Was in diesem Falle das selbe wie ein einzelner Diktator ist) gegen eine Minderheit zu brechen, die gleich in mehreren Kategorien gegen die Menschenrechte verstoßen. Alle die diese Gesetze ausführen sind die wahren Verbrecher und haben in meinen Augen nicht die Kompetenz und damit jegliche Legitimierung verloren, in ihrem verkorksten Leben noch einmal RECHT zu sprechen. Was für ein unglaublicher Zynismus mit einem absolut kindischem Baby Argument „Cannabis muß dem Alkohol nicht gleichgestellt werden, denn Alkohol trinkt man ja nicht wegen dem Rausch“ einer ganze Volksgruppe die Gleichstellung zu verweigern und diese durch ihre Schergen (von denen die meisten ebenso rausgeworfen gehören) kaputtmachen zu lassen. Dabei merken diese dämlichen Cannaphobiker nicht mal daß das im Grunde ein pro Argument ist, denn ich jedenfalls ziehe einen gewünschten kontrollierten Rausch, dessen Auswirkungen ich einschätzen kann, einem Rausch mit hohem Realitätsverlust, der mich quasi unerwünscht überfällt, wie wahrscheinlich jeder mit ein bischen Grütze in der Birne, bei weitem vor. Wo sind eigentlich die Juristen (Wissenschaftler????) mit Doktortitel die solche einfache logische Zusammenhänge mal bemerken ? Und solche hirnamputierten, blinden Idioten sollen in der Lage sein Gerechtigkeit zu verbreiten? Bei mir ,in meinem Leben nicht mehr !

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