Dienstag, 12. August 2014

Haunt – Das Böse erwacht

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Bild: © Universum Film GmbH

 

Der schweigsame und etwas schüchterne Evan (Harrison Gilbertson – „Need for Speed“) zieht mit seiner Familie in ein abgelegenes Haus, das von Natur umgeben ist. Seine Eltern wissen von dem Unglück der Vormieter. Von der ehemals glücklichen Morello Familie ist nur noch Mutter Janet (Jacki Weaver – „Silver Linings“) am Leben. Ihr Mann und die Kinder sind durch tragische Umstände verstorben. Die neuen Mieter lassen sich von der Vorgeschichte des Hauses nicht abschrecken und starten voller Freude in ihr neues Leben. Evan verguckt sich schnell in die mysteriöse Nachbarstochter Samantha (Liana Liberato – „Die Logan Verschwörung“), die immer wieder zu ihm kommt, um vor den Prügeln ihres Vaters zu fliehen. Auf dem Dachboden finden beide eine geheimnisvolle Box mit der man angeblich mit den Toten Kontakt aufnehmen kann. Die beiden Teenager ahnen nicht, dass sie damit die Büchse der Pandora öffnen. Nach und nach offenbart sich der Schrecken der Vergangenheit und das Grauen nimmt seinen Lauf.

 

Die Story wurde so oder so ähnlich schon in zahlreichen Geisterhausfilmen adaptiert und mal mehr mal weniger erfolgreich umgesetzt. Im Fall von „Haunt“ setzt Regisseur Mac Carter in seinem Regie-Debüt eher auf gedehnte Spannungsmomente als auf möglichst viele Horroreffekte. Eine gute Wahl, da sonst die Gefahr besteht ins Lächerliche abzudriften und den ganzen schönen Grusel kaputt zu machen.

Produziert wurde „Haunt“ von den Machern „Paranormal Activity“, „Insidious“ und „District 9“. Der Film lebt von seiner Atmosphäre und den Fragen, welche die erzählte Handlung bis zum Schluss aufwirft. Das Rad des Horrorfilm-Genres wird hier nicht neu erfunden, doch gut für eine schaurige Abendunterhaltung ist er allemal. „Haunt“ ist seit dem 27. Juni 2014 über Universum Film als Blu-ray, DVD und Video on Demand erhältlich.

 

© Universum Film GmbH

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