Montag, 11. August 2014

Grower gesucht

Uruguays nächster Versuch, endlich an Gras zu kommen

 

flagge-uruguay
Luxusproblem: Legales Gras in Uruguay

 

Uruguay wird erst 2015 mit dem Verkauf von Cannabis beginnen. Ursprünglich war geplant, dass die ersten Blüten bereits im April von Apotheken zu einem Grammpreis von circa 1 US-Dollar verkauft werden. Als klar wurde, dass die Verantwortlichen gar keinen Plan hatten, wie sie legal an die  20 Tonnen Gras pro Jahr kommen, die offiziellen Schätzungen zufolge benötigt werden, wurde der Verkaufsstart auf den Dezember 2014 verschoben. Doch jetzt wurde klar, dass man auch zu Weihnachten in Montevideo noch kein Gras kaufen kann. Zuerst wollte Uruguay mangels eigener Ressourcen  Medizinalhanf aus Kanada importieren, nachdem sich diese Idee in Rauch aufgelöst hatte, liebäugelte man damit, die Armee mit dem Hanfanbau zu betrauen. Doch auch growende Soldaten haben sich offensichtlich als Luftschloss erwiesen, denn jetzt sucht die Cannabis-Regulierungsbehörde (IRCCA) in Uruguay private Hanfbauern, kurzum Grower. „Urus“, die ihr bis vor kurzer Zeit illegal erworbenes Know-How gerne in ein legales, staatliches Projekt stecken möchten, können sich jetzt ganz offiziell bewerben. Die Regierung rechnet jetzt mit 150.000 Growern, die als Teil des staatlichen Abgabeprogramms pro Jahr insgesamt 20 Tonnen Gras anbauen werden.

 

 

 

11 Antworten auf „Grower gesucht

  1. Allcopsarebeautyfull

    Wenn der Artikel so geschrieben wäre:“
    Deutschland wird erst 2015 mit dem Verkauf von Cannabis beginnen. Ursprünglich war geplant, dass die ersten Blüten bereits im April von Apotheken zu einem Grammpreis von circa 1-2 Euro verkauft werden. Als klar wurde, dass die Verantwortlichen gar keinen Plan hatten, wie sie legal an die 20 Tonnen Gras pro Jahr kommen, die offiziellen Schätzungen zufolge benötigt wurden, wurde der Verkauf zum ersten Mal auf den Dezember 2014 verschoben. Doch jetzt wurde klar, dass man auch zu Weihnachten in Berlin noch kein Gras kaufen kann. Zuerst wollte Deutschland mangels eigener Ressourcen Medizinalhanf aus Holland importieren, nachdem sich diese Idee in Rauch aufgelöst hatte, liebäugelte man damit, die Bundeswehr mit dem Hanfanbau zu betrauen. Doch auch growende Soldaten haben sich offensichtlich als Luftschloss erwiesen, denn jetzt sucht das Bundesinstitut für Arzneimittel (BfArM) in Deutschland private Hanfbauern, kurzum Grower. „Deutsche“, die ihr bis vor kurzer Zeit illegal erworbenes Know-How gerne in ein legales, staatliches Projekt stecken möchten, können sich jetzt ganz offiziell bewerben. Die Regierung rechnet jetzt mit 150.000 Growern, die als Teil des staatlichen Abgabeprogramms pro Jahr insgesamt 20 Tonnen Gras anbauen werden.“ Würde ich euch allen ein Bier ausgeben! 😉

  2. Lars Rogg

    Ich schätze das unsere USA hörige Regierung erst nach der Einführung des TTIP Abkommens, mit Investorenschutz, die Legalisierung realisieren wird.
    Warum?? Ziemlich einfach: der Investorenschutz den die Amis unbedingt in dem Abkommen haben wollen, ist dafür da Firmen das Recht auf Klage gegen ganze Staaten zu ermöglichen, wenn sie durch deutsche Gesetze Verluste vermuten würden. Damit ist gemeint, das z.B. ein großer Hanfhändler aus USA, welcher in Deutschland ein Vertriebsnetz für Cannabisartikel aufbauen möchte, durch unsere Drogengesetzgebung daran gehindert wird, Deutschland verklagen kann. Da so eine Klage auf der reinen „Gewinnvermutung( nicht auf realistischen Zahlen)“ des amerikanischen Hanfhändler basieren kann, ist der Willkür Tür und Tor geöffnet. Gehen wir mal von durchschnittlich 3 Millionen Kiffern in der BRD aus (realistisch). Jeder raucht ca 1 Gramm am Tag (der eine mehr, der andere weniger). Also in etwa 3 Tonnen am Tag. Bei einem durchschnittlichen Preis von 5 Euro pro Gramm sind das 15 Millionen Euro täglich und ca 500 Millionen im Jahr (Hoffentlich hab ich mich nicht verrechnet 🙂 ). Da diese amerikanischen Kläger aber von einem Vermuteten Gewinnverlust ausgehen können, können die auch einen täglichen Bedarf von 2 Gramm für je 10 Euros ansetzen. Plötzlich wären die bei einem Jährlichen Gewinnverlust von 2 Milliarden Euro (rein spekulativ). Der Investorenschutz würde das zulassen!! Bevor unsere arschkriecher Regierung sich gegen die Amis stellt und dabei noch viele Milliarden im Jahr abdrücken müsste, würde sie in Windeseile eine Legalisierung realisieren und das noch als Heldentat deklarieren. Wir hätten innerhalb weniger Monate eine Legalisierung- nicht wegen des gesunden Menschenverstandes, sondern wegen der jährlichen Strafen durch das TTIP Abkommen und der Unfähigkeit unserer beschissenen Kriecherregierung…

  3. Sascha

    15 millionen täglich mal 365Tage = 5,475,000,000 (; Dein gefühl war schon richtig, kommt vor (;

  4. Hazeberry

    1 Doller pro g ist zu billig währ soll das denn Anbauen was hat der Grower davon
    für ein paar Cent sein weed zu verkaufen das ich doch nur“dumm“von den urugs das weed an alle für 1 doller zu verkaufen die nicht krank sind macht kein sinn !

  5. Lars Rogg

    Mathe 6….schön doof 🙂 zwischen 500 Millionen und 5,5 Milliarden ist schon ein Unterschied peinlich…danke für die Richtigstellung !!!

  6. nico

    der preis wurde deswegen so niedrig gewählt, damit der schwarzmarkt mit veinem schlag aufgelöst wird. sinnvoll wäre wohl, wenn man den growern ein monatliches gehalt in aussicht stellt. ansonsten muß man enorme mengen anbauen um einen akzeptablen lohn hin zu bekommen. wenn man outdoor growed, muß man mit nur ein bis zwei ernten pro jahr rechnen. wenn man außer dem gewächshaus und der erde und wasser nix investieren muß kann es klappen, aber man braucht große mengen. wenn man mal von 50 gramm pro pflanze und 20 tonnen pro jahr ausgeht, dann kommt man auf 20 mio dollar und ca 400.000 pflanzen pro jahr.

  7. greendust

    könnte mir vllt jmd helfen ich würde mich da gerne bewerben
    wüssste gerne wie ich das machen kann .
    meint ihr das kann sich lohnen 1$ pro gramm klingt nicht so als wenn
    man dafür hochwertiges material könnte wisst ihr vllt mehr ?
    vielen dank schonmal 🙂

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