Freitag, 30. Mai 2014

US-Kongress verbietet DEA-Einsätze gegen Medizinisches Cannabis

Historischer Beschluss des Kongresses

 

US-Kongress verbietet DEA-Einsätze gegen Medizinisches Cannabis

Dana Rohrbacher Foto: http://rohrabacher.house.gov

 

Bislang hat die DEA (Drug Enforcement Agency) Gesetze einzelner Bundesstaaten zur medizinischen Verwendung von Cannabis ignoriert. Die Bundesbehörde macht es Patienten, so genannten Caregivern und Abgabestellen seit fast zwei Jahrzehnten so schwer wie möglich, die nach einigen Landesgesetzen legale Medizin zu produzieren, abzugeben und zu konsumieren.

 

Damit soll dem jüngsten Beschluss des Kongresses zufolge nun Schluss sein. Der Republikanische Abgeordnete Dana Rohrbacher (Kalifornien) hatte bereits 2003 und 2007 vergeblich versucht, für dieses Anliegen im Kongress eine Mehrheit zu finden. Nach zweimaligem Scheitern stimmte das Haus jetzt 219 zu 189 Stimmen für Rohrbachers Eingabe und strich der DEA die Gelder für solche Einsätze. Die die „DEA-Busts“ gegen nach Landesgesetz legal operierende Einrichtungen und Patienten sollten ab jetzt der Vergangenheit angehören.

8 Antworten auf „US-Kongress verbietet DEA-Einsätze gegen Medizinisches Cannabis

  1. Dickbutt

    Wow!! Das ist denke ich sogar noch folgenreicher als wenn jetzt ein weiterer Staat legalisiert hätte… Der Weg wird so langsam wirklich frei für eine Legalisierung, anstatt dass man sich wie bisher hin- und herschlängelt.

  2. Jemand

    Um ganz genau zu sein ist das der Meilenstein der die Weichen stellt die eine weltweite Legalisierung ermöglichen wird!
    Jetzt müssen wir in Deutschland nur noch diese ewig gestrigen Spinner wie Merkel und Co loswerden…dann kann das bei uns endlich auch mal in die richtige Richtung gehen

  3. Margarete Blohm

    Zudem ist jetzt auch der Faserhanfanbau in allen Staaten legal die die med. Verwendung von Marihuana freigegeben haben!

    „Also, they also voted 237 to 170 in favor of prohibiting Department Of Justice from using funds to prevent cultivation of industrial hemp in states were it’s legal.“

    YEAH!

  4. Surak

    Es war natürlich völlig absurd, daß es dafür zuvor überhaupt einen Etat gegeben hatte. Ein bischen so, als wäre bei uns aus nostalgischen Gründen noch § 5 der Kriegssonderstrafrechtsverordnung von 1939 in Kraft und somit der Straftatbestand der Wehrkraftzersetzung formell gegeben, während dessen Verfolgung unter dem Beifall der großen Volksparteien mit Steuergeldern finanziert würde. Absolut überfällig einerseits und andererseits ein erschreckender Beleg für die jahrzehntelang willkürlich praktizierte Gewaltherrschaft einer irrationalen und unmenschlichen Verwaltungsstruktur. Gut, daß dieser Mist vorbei ist!

  5. Thomas

    Und was passiert hier? 1994 kommt ein Gesetzt, das Konumenten wegen geringer Menge nicht vervolgt werden dürfen aber in der Realität sind jeden Tag in Deutschland wegen 1-2 g Gras Hausdurchsuchung. Bei mir waren es knapp 2 g Cannabis = 80 Tagessätze a 20€. Auf der ganzen Welt ändern sich die Gesetzte und hier wird es immer schlimmer. Vom Führerschein will ich gar nicht sprechen, traue mich kaum noch ins Auto, schon gar nicht wenn es Dunkel ist. Ich Kiffe jetzt seit 20 Jahren aber was hier seit Paar Jahren abgeht, ist nicht normal. Als Alki ist man in diesem System willkommen, als gelegenheits Kiffer wird man Verfolgt wie ein Schwerverbrecher.

    legalize it

  6. papa

    He Leute jetzt waren Wahln , wo waren denn alle die die Freigabe befürworten ? Wen habt Ihr denn gewählt? Man sieht ja an den Zahlen wie Ihr alle darüber denkt. Handeln ist besser als nur Phrasen zu dreschen. Ich Hans echt satt seit 40 Jahren das gleiche Geschwätz. Jeder schreit legalizet aber sich in die Hosen sch…. wenn es darum geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.