Montag, 28. April 2014

Schamlos ausgenutzt wäre untertrieben

Leibesvisitation als Vorwand für mehr

In der aktuellen Ausgabe berichten wir über die sich häufende Zahl von Korruption innerhalb der Polizei, die direkt oder indirekt auf eine grundlegend falsche Drogensetzgebung zurückzuführen ist.
Passend dazu berichten heute mehrere Medien über den Fall eines 58-jährigen Polizisten, der sich kommende Woche von dem Landgericht Düsseldorf verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mittlerweile suspendierten Beamten vor, er habe einen Mann, der den Diebstahl seines Fahrrades anzeigen wollte, im März vergangenen Jahres unsittlich berührt und zum Oralverkehr gezwungen.
Unter einem Vorwand habe er, statt der Anzeige nachzugehen, den Mann im Nebenzimmer durchsucht und im Laufe der Leibesvisitation gefundene Tabakreste als Drogen tituliert.
Um einer angedrohten Verhaftung zu entgehen, habe der zu Unrecht Verdächtigte nach eindeutigen Andeutungen seitens des Polizeibeamten schließlich sexuelle Handlungen auf der Tiolette der Dienstelle vorgenommen, wobei es auch zum Oralverkehr gekommen sein soll.

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