Donnerstag, 3. April 2014

Dann machen wir’s uns eben selbst

Drei niederländische Gemeinden wollen zur Not ohne Genehmigung Gras anbauen

Das Hanfjournal zu Besuch in Amsterdsammer Coffeshops
Verkauf geduldet, Ankauf illegal: Die „Backdoor-Problematik“ niderländischer Coffeeshops

Einer Meldung des Sensi-Seeds Blogs zufolge haben drei niederländische Gemeinden beschlossen, auch ohne Grünes Licht von Innenminister Opstelten die Vorbereitungen für einen städtisch kontrollierten Cannabisanbau fortsetzen zu wollen.

Der Hintergrund: Im Januar hatten 35 Städte das so genannte Joint Venture“ unterzeichnet. Das Manifest spricht sich für einen regulierten Cannabismarkt sowie die Lösung der Backdoor-Problematik aus und wird mittlerweile von insgesamt 54 Gemeinden unterstützt. Der zuständige Minister Opstelten hat bereits vorab seine Ablehnung angekündigt und eine geplante Parlamentsanhörung wurde verschoben.
Daraufhin haben Heerlen, Leeuwarden und Eindhoven angekündigt, an den bereits laufenden Vorbereitungen für ihre Projekte festzuhalten. „Wir werden mit unseren Plänen fortfahren. Wir haben die Unterstützung von über 50 Gemeinden, die alle unter der momentanen Politik leiden,“ so Monique Parijs, Pressesprecherin der Stadt Eindhoven.

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