Dienstag, 12. November 2013

Was tun, wenn der Nasal-Ranger anrückt?

Das Tool des Monats kommt aus Denver

Polizeieinsatz
Eher harmlose Schnüffler: Nasal-Ranger, Illu: marker/Hanf Journal

In Colorados Hauptstadt Denver wird jetzt der so genannte „Nasal-Ranger“ eingesetzt, wenn sich Bürger über all zu intensiven Grasgeruch beschweren. In so einem Fall rückt Ben Siller vom städtischen Gesundheitsamt aus, um den Ursprung des narkotisch-süßlichen Duftes zu erschnüffeln. Zu diesem Zwecke nutzt der Beamte ein Megafon ähnliches Gerät, in das er seine Nase stecken und so die Intensität des Geruchs feststellen kann. Da Cannabis in Denver nicht illegal ist, muss Siller nur handeln, wenn sein Nasophon-Display einen zu hohen Wert anzeigt. In solch einem Fall müssen die Verursacher, bei denen es sich meist um Medical Dispensarys handelt, Maßnahmen gegen die Geruchsbelästigung ergreifen.
In diesem Jahr erhielt die Stadt Denver 85 Beschwerden über Geruchsbelästigungen, von denen 11 auf Cannabis-Geruch zurückzuführen waren, vergangenes Jahr waren es insgesamt 266 Beschwerden, wobei Ganja-Duft Nachbarn oder Passanten ganze 16 Mal gestört hatte.

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