Mittwoch, 4. September 2013

Ein Forschungszentrum für Cannabis als Medizin für Jamaika

Das Jamaica Cannabis Institute soll medizinische Aspekte von Hanf erforschen

DHV heisst auf Patois GLRC Grafik: glrcjamaica.org

Einem Bericht des „Gleaner“ zufolge hat der Vize-Präsident der „University of the West Indies“, Gordon Shirley, geplant, auf dem Campus seiner Universität ein Forschungszentrum für medizinisches Cannabis zu etablieren, das in Zusammenarbeit mit der University of Technology (UTech) entstehen soll.

„Gordon Shirley hat die Dinge in die Hand genommen und mich darum gebeten, ein Jamaica Cannabis Institute aufzubauen“, äußerte Paul Chang, Vorsitzender der Ganja Law Reform Coalition, gegenüber dem „Gleaner.“

Das Projekt soll dem Universitätsrat kommenden Monat im Rahmen einer Präsentation vorgestellt werden. Auch der „Jamaica Observer“ greift die auf der Insel bereits tot geglaubte Diskussion über eine Regulierung des Cannabis-Marktes wieder auf, nachdem die US-Bundesbehörden angekündigt hatten, die Re-legalisierungs-Pläne in Washington und Colorado nicht zu kreuzen.

Cannabis ist Jamaikas Agrarprodukt sowie Volksdroge Nummer eins. Eine staatliche Regulierung des Anbaus, des Handels sowie der damit verbundene Wegfall der allgegenwärtigen Repression und Korruption aufgrund des omnipräsenten, aber illegalen Ganja-Handels hätten auf der Karibikinsel immense Folgen.

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