Montag, 5. August 2013

UNO besorgt über Entscheidung Uruguays…

…während Ex-Politiker verticken

Gebt das Hanf frei!
In Uruguay könnens sogar sechs werden! Illu: Marker

Nach der erfolgreichen Abstimmung in Uruguay, die Re-Legalisierung Marihuanas betreffend, meldete sich der Generalsekretär der OAS (Organisation Amerikanischer Staaten) die Initiative begrüßend zu Wort. Die UNO sei dagegen „besorgt“ über die mögliche Re-Legalisierung des derzeit verpönten grünen Krautes. In einer Stellungnahme wies der INCB (Suchtstoffkontrollrat) darauf hin, dass der Gesetzesentwurf im völligen Widerspruch zu internationalen Verträgen stehe, die auch von Uruguya einst ratifiziert wurden.
Julio Bango, Abgeordneter der Frente Ampolio, die den Anstoß zu dem noch nicht ganz in der Bevölkerung gewünschten Entwurf gaben, erklärte, dass die Entwicklung ein wichtiger Schritt zur Beseitigung eines 40-jährigen Widerspruchs sei, da der Konsum, aber nicht der Zugang zu Hanf legal wäre. Dies fördere nur den Drogenhandel. Dass er damit recht hat und die Entscheidung zukünftig selbst in politischen Kreisen gegen illegales Zubrot wirken könnte, zeigte sich vor einer guten Woche in Cebollati Uruguay, als ein Flugzeug mit knapp 500 Kilogramm Marihuana und einer Ladung Waffen beschlagnahmt wurde.

Während der Pilot bereits festgenommen sei, werde noch nach zwei weiteren Personen international gefahndet. Wie das Wochenblatt.cc meldet, handle es sich bei diesen um den ehemaligen Bürgermeister Francisco Nicolas Sarubbi Brizuela, der sich nach zwei Amtsperioden in Caazapá vollends dem Drogenhandel verschrieben hätte, sowie dem Friedensrichter von San Juan Nepomuceno, César Santiago Morel Roa, dessen Mutter Stadtratsmitglied Celina Roa de Morel (ANR) sei.

Die geplante Umsetzung einer ungefährlicheren Re-Legalisierung in Uruguay durch die amtierende Regierung wird anschaulich im folgenden YouTube-Video erklärt:

Proyecto de ley de regulación de la marihuana Uruguay

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