Freitag, 24. Mai 2013

Der Drogenkrieg untergräbt die Demokratie

Mexikos bittere Realität

schaedel
Jetzt gehts erst richtig rund, Bild:CC

Über 70.000 Menschen wurden bislang in Mexiko Opfer des Drogenkrieges. Darunter etliche Journalisten, die versuchten sich gegen die Zustände zu wenden und über die Tatsachen des Krieges zu berichten.

Die unglaubliche Macht der Kartelle und ihre Drohungen gegen die Medien ermöglichte es, die Berichterstattung über die Gewalttaten nun fast vollständig einzustellen, wie es amerikanische Zeitungen aktuell melden.

Aus Angst vor Gewalt haben viele große Medien aufgehört sich den Geschehnissen und Hintergründen des War on Drugs sowie den beteiligten Kriminellen zu widmen und ignorieren seitdem die ständigen Ausbrüche der hart durchgreifenden Verbrecher.
Dieser Zustand bahnt einer neuen, inoffiziellen, anarchistischen Regierung den Weg, weil keine Informationen über Tatsachen, Skandale, akute Gefahren, Mittelsmänner und Beteiligte an die Öffentlichkeit geraten. Wenn die Verstrickungen bis in Regierung und die ausführende Staatsgewalt reichen, aber sich niemand traut darüber zu berichten, kann von Demokratie keine Rede mehr sein.

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