Mittwoch, 22. Mai 2013

Ärzte für Legalisierung

Umschwung in der Cannabispolitik erwünscht

Helfen hilft! Bild: Archiv

Am Ende der Veranstaltung „Drogenpolitik der Zukunft“in Hannover, die unter Einladung der SPD nahen Friedrich-Ebert Stiftung Anfang April stattfand, stellte sich den Anwesenden die Frage nach der aktuell angewandten Cannabispolitik.

Durch die Substitutionsbehandlung bei Heroinabhängigen habe man bewiesen, dass die Folgen einer Sucht ohne die Beschaffungskriminalität, Strafverfolgung und Inhaftierung das Leben des Betroffenen in einem wesentlich geringeren Ausmaß schädigen. Problematisch bei Substitutionstherapien sei die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung, die den behandelnden Arzt kriminalisiere, greife er auf eine Take-Home-Regelung zurück, was die Verschreibung des Substitutionsmittels zur eigenverantwortlichen Einnahme bedeute.

Die Mehrheit der teilnehmenden Fachbesucher, sei auf Grund der Erfolge auch für ein Umlenken in der Cannabisfrage, berichtete die ÄrzteZeitung online am gestrigen Tag.

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