Donnerstag, 2. Mai 2013

Eine Hanfapotheke in Obamas Dunstkreis

Medical Dispensary in Sichtweite des Weißen Hauses

Die Lizenz Foto: Capital City Care über Facebook

Die Bürger/innen von Washington D.C. hatten bereits 1998 mehrheitlich für Medizinisches Cannabis gestimmt. Dem Votum konnte aufgrund der gesetzlichen Sonderstellung* des Distriktes erst 2010 ein Gesetz folgen, das die Details von Verwendung, Abgabe und Produktion regelt. Das mittlerweile in Kraft getretene Gesetz sieht neben Regelungen für Patienten und „Caregivern“ auch die Abgabe über Hanfapotheken vor. Vergangene Woche erhielt die erste „Medical Dispensary“ der Bundeshauptstadt, Capital City Care, ihre Lizenz. Weitere Abgabestellen sind geplant. Die erste Hanfapotheke soll sogar in Sichtweite des Präsidentenbüros liegen.

Der District of Columbia ist kein Bundesstaat der USA, sondern ein 177 km² großes Gebiet, den die Stadt Washington vollständig ausfüllt und mit dem sie heute geografisch identisch ist. D.C. ist Sitz der US-Regierung. Der Distrikt ist dem Kongress der Vereinigten Staaten direkt unterstellt und besitzt erst seit 1973 eine eigene, von der Bevölkerung gewählte lokale Regierung. Alle Gesetze des Distrikts müssen direkt vom Kongress bestätigt werden. Die Zustimmung zu einem „Medical Marijuana Law“ wurde erst mit der Obama Administration möglich.

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