Freitag, 5. April 2013

Anhebung der Geringen Menge in Niedersachsen möglich

CDU dagegen – Drogenberater wollen mehr

Das Hanf Journal weiß es

Da Dealer und nicht Konsumenten im Visier der Staatsmacht stünden, plant die neue rot-grüne Regierung unter Gesundheitsministerin Cornelia Rund (SPD) in Niedersachsen die Anhebung der Geringen Menge von Cannabis.
Die Grüne Landesjustizministerin Antje Niewisch-Lennartz kündigte an, dass man sich für eine bundesweit einheitliche Regelung bei der Verfolgung durch Staatsanwaltschaften von Cannabisdelikten einsetze. Hier zu lesen auf der Webseite der taz.

Derzeit kann man in Niedersachsen durch den Besitz einer Menge die sechs Gramm überschreitet dem Handel beschuldigt werden. Über die geplante Menge, die als kommendes Limit für den Eigenbedarf gelten soll, muss noch diskutiert werden. Legalisierung sei aber nicht geplant. Die CDU ist dennoch dagegen, da eine Anhebung der Eigenbedarfsgrenze ein falsches Signal an Jugendliche aussenden könne und Cannabiskonsum verharmlose.

Drogenberater wünschen sich dagegen etwas mehr, als diesen nun angekündigten, „längst überfälligen Schritt“.  Eine Legalisierung des Eigenanbaus sowie eines geregelten Handels ist der Tenor der Experten. Anders könne man über die Gefahren schließlich schlecht informieren, da ein Verbot ein offenes Gespräch über das Thema mit dem Klientel verhindert.
So äußerst sich zumindest Lennart Westermann, der Leiter der Drogenberatung DROBS in Hannover, im Gespräch mit NDR.de.

Er warne dazu vor Kurzsichtigkeit. Man müsse das Vorgehen natürlich gleichzeitig mit Bildung und Erziehung verknüpfen. Anhand der niederländischen Situation, die den Verkauf aber nicht den Anbau erlaube, sähe er nur einen Aspekt wie leicht etwas in der Antwort auf die Hanf-Frage in Schieflage geraten könne.

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