Dienstag, 26. März 2013

Ermittlungen gegen Hanfapotheke in Maine

Pestizidbelastetes Gras an Patienten verkauft

Patienten, die auf Nummer sicher gehen wollen, machen es sich in Maine besser selbst

Im US-Bundesstaat Maine gibt es seit zwei Jahren staatlich lizenzierte Hanfapotheken, die vom Gesundheitsministerium des Bundesstaates regelmäßig auf Einhaltung der strengen, staatlichen Richtlinien überprüft werden.

Beim größten Versorger des Landes, der „Wellness Connection of Maine“ mit Filialen in den Städten Portland, Hallowell, Thomaston und Brewer, fanden die Behörden jetzt neun verschiedene Pestizide in den Medizinalblüten. Ferner werden den Betreibern noch 20 weitere Verstöße gegen die strengen Reglementierungen des Bundesstaates vorgeworfen.
Um die Versorgung der 2400 Patienten aufrecht zu erhalten, darf die Hanfblüten-Kette das verseuchte Gras sogar weiterhin verkaufen, musste jedoch vorab ein Papier unterzeichnen, in dem sie sich verpflichtet, ab sofort auf Pestizide zu verzichten sowie zukünftig strenger auf die Einhaltung der Gesetze zu achten. Die Patienten wurden vom Ministerium schriftlich über den Pestizidfund informiert. Das belastete Gras darf mangels unbelasteter Blüten so lange weiterverkauft werden, bis die „Wellness Connection“ wieder sauberes Gras geerntet hat.

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