Dienstag, 26. Februar 2013

Wer seinen Dealer verrät…

…kommt trotzdem in den Knast

Maulhaltung ist und bleibt eben die beste Haltung

Bereits vergangenen Monat hat ein Schöffengericht in Lüdenscheid im Hochsauerland-Kreis einen 22-Jährigen Hanf-Fachverkäufer zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt.
Der vorbestrafte Mann, bei dem die Polizei 200 Gramm Gras und „eine Hand voll Speed“ zum Eigenbedarf gefunden hatte, verriet die Namen von zwei „Connections“ und hoffte so auf die Aussetzung seiner Strafe zur Bewährung. Doch der Richter machte dem Hanf-Judas einen Strich durch die Rechnung und verurteilte ihn trotz eines vollumfänglichen Geständnisses und der Namensnennung der Dealer wegen gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana in vier Fällen sowie unerlaubten Erwerbs von Amphetamin in nicht geringer Mengezu 27 Monaten Haft.

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