Freitag, 16. März 2012

Kolumbien jetzt mit „Geringer Menge“

Neues Gesetz entkriminalisiert Drogen für den Eigenbedarf

Ursprünglich hatte das Verfassungsgericht Kolumbiens bereits 1994 den Gebrauch von Drogen für den eigenen Bedarf entkriminalisiert. Der Vorgänger des jetzigen Präsidenten Santos, Alvaro Uribe, änderte jedoch die Verfassung und erklärte jedweden Gebrauch von Drogen kurzerhand für verfassungswidrig.

Das neue Gesetz entkriminalsiert den Besitz von bis zu fünf Gramm Cannabis, einem Gramm Kokain oder 200 Milligramm Wirkstoff anderer Drogen wie Amphetamine oder Extasy (optional drei Pillen). ‚Fünf Gramm seien zu wenig, so könnten zum Beisipeil Wanderarbeiter, die einen kleinen Vorrat mit sich tragen immer noch des Handels angeklagt werden‘, kritisiert Julian Quintero von der Hilfseinrichtung „Social Action“ das neue Gesetz. Ursrünglich war eine straffreie Menge von bis zu 20 Gramm geplant.

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