Donnerstag, 6. Oktober 2011

Finanzamt vs. Hanfapotheke

Kaliforniens größte „Dispensary“ in Gefahr

Der Harborside Health Center hat von der US-Steuerbehörde IRS eine Zahlungsaufforderung über 2,5 Millionen US-Dollar erhalten.

Obwohl die größte Hanfapotheke der USA bereits reichlich Steuern gezahlt hatte, will die Finanzbehörde IRS (Internal Revenue Service) jetzt noch mehr Geld haben. Sie beruft sich dabei auf ein Bundesgesetz aus der Reagan-Ära gegen Drogenhändler. Diese Bundesgesetz verbietet „Verkäufern kontrollierter Substanzen“, steuerliche Vorteile in Anspruch zu nehmen. Die Steuerbehörde betrachtet die Hanfapotheke als Drogenvertriebsstelle, weshalb sie Dinge wie Kosten für Mietausgaben, Sicherheitsvorkehrungen und andere geschäftliche Auslagen nicht mehr steuerlich abschreiben darf. So kommt schnell mal eine Summe von 2,5 Millionen US-Dollar zusammen.

Ein Selbstporträt des Harborside Health Centers:

Schreibe einen Kommentar

Schnelles Login: