Mittwoch, 25. Mai 2011

USA: Cannabis-Patienten landesweit gefährdet

Obama macht Ernst: Keine neuen Gesetze zu medizinischen Cannabis

Nachdem die Obama-Administration gedroht hatte, neue Gesetze einzelner Bundesstaaten, die gegen das US-weite Hanfverbot verstießen, nicht anzuerkennen, haben Arizona und Washington State ihre erst kürzlich beschlossenen Regelungen zu staatlich überwachten Cannabisabgestellen zurückgezogen.
Nachdem es seit Obamas Amtsantritt zunächst so aussah, als sei die DEA angehalten, die Regelungen der einzelnen Bundesstaaten anzuerkennen, wird jetzt die wahre Strategie offenbar: Lediglich in Staaten, in denen es bereits ein Programm zu medizinischem Cannabis gab, herrscht eine Art Burgfrieden, nicht mehr, nicht weniger. Bundesstaaten, die solch ein Programm erst seit seinem Amtsantritt einführen wollten oder mussten, weil das Wahlvolk es so beschlossen hatte, wird das auf dem Papier gestattet. Die Umsetzung wird dann von Obamas Bundesanwälten als illegal erklärt und die Patienten und „Caregiver“ werden weiter verfolgt.

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