Montag, 3. November 2014

Haschisch zu schlecht für eine Haftstrafe

Bewährung für den Schmuggel von 5,2 Kilo Hasch

 

Haschbrocken
Diese fünf Gramm Hasch aus dem Coffeeshop „Kandinsky“ enthalten ungefähr ein Gramm THC. Es ist somit 1000 mal stärker als die gefundene „Faserhasch“-Platte.

 

Wie kommt man mit einer Bewährungsstrafe davon, wenn einen die Polizei mit 5238 Gramm Hasch erwischt? Indem man so mieses Haschisch schmuggelt, dass die THC-Gesamtmenge nicht groß genug ist, um in den Knast zu wandern.

 

So geschehen in Bad Bentheim, wo das Schöffengericht vergangene Woche einen Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe verurteilt hat, bei dem der Zoll zuvor 12 Haschplatten mit einem Wirkstoffgehalt von 0,2 Prozent THC gefunden hatte. Das sind mit insgesamt gut 10 Gramm THC nur ganz wenig mehr als die 7,5 Gramm, die juristisch eine „nicht geringe Menge“ ausmachen. Selbst die Zollbeamten gaben in ihrer Zeugenaussage zu Protokoll, dass sie es noch nie mit Hasch so schlechter Qualität zu tun gehabt hätten, der THC-Gehalt reiche nicht mal aus, sich an der Platte zu berauschen. Trotzdem ist  auch die Einfuhr von „Faserhasch“ mit einem Wirkstoffgehalt von 0,2 – 0,3 Prozent strafbar und wurde vom Gericht mit einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe geahndet.

 

4 Antworten auf „Haschisch zu schlecht für eine Haftstrafe

  1. Mörnest

    Ich frage mich welcher Looser das dazugehörige Cannabis angebaut hat. Jetzt wird der auch noch dafür belohnt das er eine Menge Konsumenten über das Ohr hauen wollte. So ein Drecksack.

    P.S. Euer Chaptcha hier ist echt nervig, der Sitte Versuch, wenn der jetzt nicht klappt, habe ich keinen Bock mehr.

  2. Ralf

    Immerhin war es kein Gift sondern nur Faserhanf. Der Mann hätte also niemandem die Gesundheit damit geschädigt. Darüber hinaus verurteilst du hier ohne genau zu wissen ob wirklich jemand betrogen werden sollte, denn letzten Endes habe ich die freie Wahl etwas zu kaufen oder nicht, falls das Preis-Leistungsverhältnis zu schlecht ist, sonst mußt du auch jeden Bäcker oder Metzger der schlechtere Qualität verkauft als Betrüger und Drecksack bezeichnen. Die Betrüger und Drecksäcke sind ganz andere, meistens eben diejenigen, die von den Leuten als „Seriös“gesehen werden, wie eben die Vertreter unseres Pseudorechtsstaates, die an schlechten Qualitäten und körperlichen Schäden durch Streckmittel die alleinige Schuld tragen. Von diesen Verbrechern möchte ich auch NICHT legalisiert werden. Mein Gewissen die Gewissheit das mein Weltbild ein von Grund auf konsequentes und ehrliches ist, hat mich mein Leben lang selbst legalisiert, da brauch ich nicht das Okay dieser verlogenen heuchelnden Zombies aus der NS-Zeit und ihrer Brut die meistens noch schlimmer ist, aber im Moment nicht mehr so dürfen wie sie gerne wieder würden.

  3. Mörnest

    Ist es also in deinen Augen kein Betrug wenn du für ein paar Tausender, ein paar Hunder Gramm nichts bekommst, das aussieht wie Hasch, riecht wie Hasch, aber kaum Wirkstoff enthält? Interessant.

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